[ Stand: 31 Mai 2021 - 12:22 Uhr ]

Impfungen werden aktuell täglich in der Zeit von 08:00-20:00 Uhr durchgeführt. Vom 20. - 30. Mai 2021 werden die Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr ausgeweitet.

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Derzeit werden folgende Personen im Impfzentrum des Rhein-Erft-Kreises geimpft:

  • Personen über 80 Jahre
  • Personen der Jahrgänge 1941-1951
  • Berufsgruppen die gemäß der jeweils geltenden Erlasslage des Landes zu priorisieren sind
  • Ab 6. Mai 2021: u.a. Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkten, Lehrkräfte und Beschäftigte an weiterführenden Schulen, Steuerfahnder*innen, Gerichtsvollzieher*innen, einzelne Personengruppen der Justiz,
  • Personen mit einer Vorerkrankungen gem. § 3 ImpfVO
  • Personen die einen Härtefallantrag gem. § 3 Abs. 1 Ziffer 2 Buchstabe k) gestellt haben
  • Enge Kontaktpersonen von Schwangeren gem. § 3 Ziffer 3 Buchstabe a) ImpfVO
  • Enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gem. § 3 Ziffer 3 Buchstabe b) ImpfVO
  • Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach §3 Abs. 1 Nr. 2 ImpfVO

Die Impfung der Personen, die unter § 3 ImpfVO fallen, unterliegt der Anzahl der dem Rhein-Erft-Kreis jeweils zur Verfügung stehenden Impfdosen.

Darüber hinaus werden chronisch Kranke und andere Vorerkrankte schon seit einigen Wochen auch von Hausärzten geimpft. Termine vereinbart man direkt mit den Praxen.

Auswahl des Impfstoffes: Derzeit finden die Impfungen grundsätzlich mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna statt (mRNA-Impfstoffe). Eine Wahlmöglichkeit bezüglich des Impfstoffes besteht nicht.

Wenn Sie zur Priorität 3 gehören, dann können Ihre Arbeitgeber Ihnen diese Muster-Arbeitgeberbescheinigung ausstellen, welche Ihnen zur Vorlage in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte dient - nicht aber für Impftermine in den Impfzentren.

In den Impfzentren werden derzeit bestimmte Berufsgruppen nach Terminbuchung geimpft. Hier muss die Zugehörigkeit zu den einschlägigen Berufsgruppen über diese gesonderte Musterbescheinigung erfolgen.

Neue Regelung des Landes ab 06.05.2021

Nach dem neuen Erlass des Landes vom 05.05.2021 können erste Personengruppen aus §4 ImpfVO Termine für eine Impfung vereinbaren. Es handelt sich dabei u.a. um Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel oder Drogeriemärkten sowie Lehrkräfte und Beschäftigte an weiterführenden Schulen. Die weiteren Berufsgruppen sind der obenstehenden Aufzählung oder dem Erlass zu entnehmen. Ebenfalls impfberechtigt sind Eltern von minderjährigen Kindern mit Vorerkrankungen nach §3 Abs. 1 Nr. 2 ImpfVO.

     [Bitte kommen Sie nicht ohne Termin zum Impfzentrum!]

Die Buchung für alle oben genannten Personen- oder Berufsgruppen erfolgt ausschließlich über folgende Möglichkeiten:

Neu: Das Arbeitsstättenprinzip wurde aufgehoben. Die oben genannten Berufsgruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren. Zur Impfung ist eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen.

Impfungen von Vorerkrankten

Nach dem Erlass des Landes vom 23.04.2021 können Vorerkrankte gemäß § 3 ImpfVO ab dem 30.04.2021 einen Termin für eine Impfung buchen.

     [Bitte kommen Sie nicht ohne Termin zum Impfzentrum!]

Die Buchung erfolgt über folgende Möglichkeiten:

Nachweis über Vorerkrankung erforderlich

Vorerkrankte, die sich impfen lassen wollen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen. Eine konkrete Diagnose müsse dabei nicht angegeben werden, heißt es im Erlass des Ministeriums. Es reicht, wenn im Attest steht, dass man der Personengruppe angehört, die nun impfberechtigt ist.

Diese Vorerkrankten sind impfberechtigt:

Wer zu den Vorerkrankten gehört, die nun in NRW und damit auch im Rhein-Erft-Kreis über diesen Weg impfberechtigt sind, steht in der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht. (sog. Härtefall-oder Einzelfallantrag)

Die Gruppe der Menschen mit Vorerkrankungen nach §4 der Impfverordnung ist aktuell noch nicht vom Land freigegeben. Es bringt also nichts, entsprechende Anträge und Atteste beim Kreis bzw. beim Impfzentrum einzureichen.

Information zur Impfung von Schwangeren und engen Kontaktpersonen von Schwangeren

Wenn Sie schwanger sind, können Sie gem. § 3 Abs.1 Nr. 3 b) zwei enge Kontaktpersonen für eine vorgezogene Impfung benennen. Als Nachweis für Kontaktpersonen ist das beigefügte Formular zu verwenden. Außerdem haben Kontaktpersonen von Schwangeren eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen.

Ab 6. Mai um 8.00 Uhr erfolgt die Terminvergabe regelhaft über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung (KV):

Schwangere können nach einer individuellen Risikoabwägung ebenfalls ein Impfangebot erhalten. Bitte wenden Sie sich hierzu zunächst an Ihren Gynäkologen.

Information zur Impfung von engen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen

Zwei enge Kontaktpersonen einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach Nr. 1 und Nr. 2 und nach § 2 Abs. 1 Nummer 1 können gemäß § 3 Abs. a Ziffer 3 a) ImpfVO priorisiert geimpft werden. Voraussetzung ist die Benennung durch die pflegebedürftige Person oder einer Sie vertretenden Person. Einen entsprechendes Formular finden Sie nebenstehend.

Ab 6. Mai um 8.00 Uhr erfolgt die Terminvergabe regelhaft über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung (KV):

 

Bis zum 06.05.2021 waren sogenannte Restdosen, für die keine Termine von Vorerkrankten gem. § ImpfVO vereinbart worden sind, vorrangig an Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen zu verteilen. Aus diesem Grund haben wir eine Antragstellung über ein eigenes Postfach ermöglicht und nach Eingang auch Termine zur Impfung vergeben können. Die Menge an Restdosen ist allerdings mittlerweile erschöpft, sodass wir über diesen Weg keine neuen Termine anbieten können.

 

Seit dem 06.05.2021 haben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren die Möglichkeit, unter 0800-116117-01 oder www.116117.de einen Termin für eine Impfung zu vereinbaren. Die Terminierung läuft seitdem über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und nicht mehr über den Rhein-Erft-Kreis. Bitte vereinbaren Sie deshalb nur noch über die KV einen Termin im Impfzentrum. Parallel dazu besteht für diese Personengruppen auch die Möglichkeit einer Impfung über niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte.