[ Stand: 07 Oktober 2021 - 15:49 Uhr ]

Zugänge zur ehemaligen Kiesgrube werden aus Sicherheitsgründen dauerhaft verschlossen

Blick Richtung Süden in die Kiesgrube
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Rhein-Erft-Kreis

Blick Richtung Süden in die Kiesgrube

Im Zuge der Flutkatastrophe im Juli 2021 ist die ehemalige Kiesgrube bei Kerpen Türnich vollständig geflutet worden. Das Naturschutzgebiet in der Erftaue nahe der Gymnicher Mühle ist ca. 15 Hektar groß und besonders für Blütenpflanzen und zahlreiche Tierarten ein wertvoller Rückzugsraum.

Ähnlich wie die Kiesgrube in Blessem ist die ehemalige Kiesgrube bei Türnich vollständig mit Wasser und Schlamm vollgelaufen. Das Versickern des Wassers hat zu einem massiven Abrutschen der Böschungen geführt. An zwei Stellen ist der ehemalige Wall um die Kiesgrube durchgebrochen, und die angrenzenden Waldbestände sind zum Teil mit in die Grube gestürzt.

Aufgrund des hohen Aufkommens von Erholungssuchenden in diesem Bereich der Erftaue Gymnich und der Erfahrung des wiederholten illegalen Betretens des Naturschutzgebietes wird der Rhein-Erft-Kreis nun aus Sicherheitsgründen alle Zugänge zur ehemaligen Kiesgrube dauerhaft verschließen. Hierfür werden in den kommenden Wochen Zaunbau-Arbeiten stattfinden.

Der Kreis bittet die Bevölkerung eindringlich um die Respektierung dieser Sperrung. Ein Betreten der Kiesgrube ist lebensgefährlich! Das weitere Management des Naturschutzgebietes wird gemeinsam mit der Biologischen Station Bonn/ Rhein-Erft e.V. im Hinblick auf die Entwicklung der Böschungssicherheit abgestimmt.