[ Stand: 16 Februar 2021 - 17:13 Uhr ]

„Wir bleiben so lange, wie wir gebraucht werden“

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Die Bundesverteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, besuchte am Dienstag das Rheinland, um mit den Soldatinnen und Soldaten zu sprechen, die bei der Kontaktpersonenermittlung die Gesundheitsämter unterstützen oder in Pflegeeinrichtungen Corona-Schnelltests durchführen. Gleich zwei Stationen ihres Truppenbesuches führten die Ministerin in den Rhein-Erft-Kreis.

Landrat Frank Rock begrüßte Kramp-Karrenbauer im Kreishaus und brachte seinen Dank für die wertvolle Unterstützung der Bundeswehr zum Ausdruck. „Ohne Ihre Amtshilfe wäre das Nachverfolgen von Infektionsketten nicht in diesem Umfang möglich“, betonte Rock.

„Wir bleiben so lange, wie wir gebraucht werden“, erklärte die Ministerin. Schob dann aber hinterher: „Aber gewöhnen Sie sich nicht zu sehr an uns“. Denn die Amtshilfe durch die Bundeswehr ist grundsätzlich befristet.

Von den 85 Soldatinnen und Soldaten, welche die Behörden aktuell im Rhein-Erft-Kreis unterstützen, sind 25 in der Kontaktpersonenermittlung eingesetzt und der Rest führt Schnelltests in Altenpflegeeinrichtungen durch.

Die Verteidigungsministerin wollte vor allem Eindrücke aus der konkreten Praxis sammeln und mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch kommen. „Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen?“, fragte Sie die Truppe, die in Teilen schon seit Oktober des vergangenen Jahres im Einsatz ist.

Am Ende einer kurzen Gesprächsrunde gab sie den Soldatinnen und Soldaten noch mit: „Wir sind stolz, auf das was Sie leisten, und ich bin Ihnen sehr dankbar“. Die nächste Station ihrer Reise führte die Ministerin dann in das AWO Seniorenzentrum in Kerpen, bevor sie sich anschließend in den Kreis Euskirchen aufmachte.