[ Stand: 29 Juli 2021 - 16:34 Uhr ]

Der Rhein-Erft-Kreis wird die Soforthilfen des Landes zum Wiederaufbau der Infrastruktur nach der Hochwasser-Katastrophe an die Stadt Erftstadt weiterleiten und die Summe mit Eigenmitteln aufstocken.

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Mit Datum vom 26. Juli 2021 hat der Rhein-Erft-Kreis vom Land Nordrhein-Westfalen einen Bewilligungsbescheid über 6 Millionen Euro als Soforthilfe für Hochwasserschäden erhalten. Das Geld ist dazu bestimmt, den am stärksten von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebietskörperschaften beim Aufbau von zerstörter Infrastruktur (z.B. Verkehr, Energie, Wasser, Telekommunikation) zu helfen.

Landrat Frank Rock hatte die Bürgermeister der 10 kreisangehörigen Städte gebeten, ihm einen Verteilungsschlüssel für die Auszahlung der Soforthilfe mitzuteilen unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Stadt Erftstadt mit Abstand am stärksten von der Katastrophe betroffen ist.

Der Vorsitzende der Bürgermeisterkonferenz, Bürgermeister Frank Keppeler aus Pulheim, erklärte gegenüber dem Kreis, dass die Bürgermeisterkonferenz keine Einwände dagegen habe, wenn die gesamte Fördersumme an die Stadt Erftstadt ausgezahlt würde.

„Ich freue mich über das solidarische Votum der Bürgermeister im Kreis“, betont Landrat Frank Rock und kündigt gleichzeitig an, dass auch der Rhein-Erft-Kreis einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten wird.

„Wir werden die Soforthilfen des Landes in Höhe von 6 Millionen Euro mit Eigenmitteln des Kreises auf insgesamt 12 Millionen Euro verdoppeln. Damit unterstützen wir beim schnellen und nachhaltigen Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur“, erklärt der Landrat.

Auf Antrag der Koalition habe der Kreis bereits geprüft, ob diese Aufstockung der Mittel möglich wäre und dies grundsätzlich bestätigt. In einer Sitzung des Ältestenrates haben sich alle anwesenden Fraktionen dem Ansinnen angeschlossen und Zustimmung signalisiert.