[ Stand: 28 Februar 2020 - 17:42 Uhr ]

Im Zusammenhang mit der Betriebsschließung in Bergheim. Anlässlich der Erkrankung zweier Personen aus dem Kreis Heinsberg mit dem Corona-Virus, die im Rhein-Erft-Kreis bei der Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bergheim arbeiten, hat das Kreisgesundheitsamt nach Auswertung der Mitarbeiterdaten das weitere Vorgehen festgelegt.

©

angellodeco, stock.adobe.com

Die Definition von zu testenden Verdachtsfällen orientiert sich an den unverändert gültigen Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Somit gelten alle Personen, die mit den beiden bestätigten Corona-Fällen aus der Dienststelle der Knappschaft-Bahn-See Kontakt hatten (15 Minuten im gleichen Raum) und Erkältungssymptome haben, als Verdachtsfälle. Dieser Personenkreis, den das Gesundheitsamt aktuell abklärt, wird noch am Wochenende auf das Corona-Virus getestet.

Personen, die im o. g. Sinne persönlichen Kontakt hatten, sollen unabhängig von auftretenden Symptomen in häuslicher Quarantäne verbleiben. Dies gilt auch für deren Angehörige. Sofern bei Menschen aus diesem Personenkreis im Laufe der Inkubationszeit von insgesamt 14 Tagen Erkältungssymptome auftreten, gelten auch diese als Verdachtsfälle und werden getestet.

Alle anderen Bediensteten der Bergheimer Dienststelle der Knappschaft unterliegen keinerlei persönlichen Einschränkungen.

In der Dienststelle arbeiten rund 170 Personen, von denen rund 110 im Rhein-Erft-Kreis wohnhaft sind. Letztgenannter Personenkreis wird vom Gesundheitsamt Rhein-Erft betreut. Die 50-60 Personen, die außerhalb des Rhein-Erft-Kreises wohnen, werden von ihren örtlich zuständigen Gesundheitsämtern betreut.