[ Stand: 05 April 2022 - 10:22 Uhr ]

Kreisverwaltung bittet um Beachtung der Umtauschfrist

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Bis 2033 muss in Deutschland jeder „alte“ graue oder rosa Papierführerschein sowie der unbefristete Kartenführerschein in einen neuen EU-Führerschein umgetauscht werden.  

Da die Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises aktuell mit Umtauschanträgen stark belastet ist, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich an den geltenden Umtauschfristen zu orientieren. Für den Antrag auf Umtausch des Führerscheins ist es ausreichend, diesen erst rund drei Monate vor dem Ablauf der Umtauschfrist zu stellen.

Umtauschfrist für Papierführerscheine – nach Alter gestaffelt:

Für Führerscheine, die bis zum 31.12.1998 ausgestellt worden sind, ist die Umtauschfrist nach Geburtsjahrgängen gestaffelt:

Geburtsjahr

Umtausch bis

1953-1958

19.01.2022  

1959-1964

19.01.2023

1965-1970

19.01.2024

1971 oder später

19.01.2025

vor 1953

19.01.2033

 

Umtauschfrist für Kartenführerscheine – nach Ausstellungsdatum gestaffelt:

Die Umtauschfrist für Führerscheine die ab dem 01.01.1999 ausgestellt wurden, ist wie folgt:

Ausstellungsdatum

Umtausch bis

1999-2001

19.01.2026

2002-2004

19.01.2027

2005 – 2007

19.01.2028

2008

19.01.2029

2009

19.01.2030

2010

19.01.2031  

2011

19.01.2032

2012 – 18.01.2013

19.01.2033

Wer vor 1953 geboren ist, braucht, unabhängig vom Führerschein, erst zum 19.01.2033 umtauschen.

Für den Führerscheinumtausch ist neben dem Antrag die Vorlage des Personalausweises, eines biometrischen Passbildes sowie der aktuelle Führerschein erforderlich.

Die Gebühren für den Führerscheinumtausch belaufen sich derzeit auf 24,30 Euro. Hinzu kommt ein Betrag von 1,00 Euro für die Mitteilung an das Zentrale Fahrerlaubnisregister.

Wird der neue Kartenführerschein dem Antragsteller unmittelbar zugesandt, fallen zusätzliche Gebühren für den Direktversand (5,09 Euro) und die vorläufige Fahrerlaubnis (10,00 Euro) an.

Da der Rhein-Erft-Kreis mit den kreisangehörigen Kommunen kooperiert, können die entsprechenden Umtauschanträge auch bei der jeweiligen Stadtverwaltung des Wohnortes gestellt werden. Durch diese Verfahrensweise des Rhein-Erft-Kreises benötigt der Kunde nur eine Vorsprache bei seiner Stadtverwaltung und erspart sich die zweimalige persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle.

Weitere Informationen sowie der Vordruck zur Antragstellung sind auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises zu finden.