Das Feiertagsgesetz Nordrhein-Westfalen schützt mit seinen Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen an Sonn- und Feiertagen die Bevölkerung. Die Vorschriften für die „Stillen Feiertage“ sind noch weitreichender und gelten an Ostern für den Karfreitag.

Ostern
©

drubig-photo, fotolia.de

Folgende Tätigkeiten bzw. Veranstaltungen sind an diesem Tag ganztägig (von Karfreitag 5.00 Uhr bis Karsamstag 6.00 Uhr) verboten:

Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen und alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen, der Betrieb von Spielhallen und ähnlichen Unternehmen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten.

Ebenfalls untersagt sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieben. Tanzveranstaltungen sind bereits ab 18.00 Uhr am Gründonnerstag verboten.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass es das Ladenöffnungsgesetz nicht zulässt, am Ostermontag Back- und Konditorwaren, Blumen oder Zeitungen zu verkaufen. Am Ostersonntag gelten die generellen Sonn- und Feiertagsregelungen.

Ausnahmegenehmigungen von diesen Bestimmungen können bei der Bezirksregierung Köln beantragt werden. Ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz bzw. gegen das Ladenöffnungsgesetz wird mit Bußgeldern bestraft.