Förderschule soll in den Osterferien 2021 von Bachem an ihren neuen Standort in Frechen-Mitte ziehen

v.l.: Heidemarie Tschepe (Vors. Schulausschuss), Michael Vogel (Kreisdirektor), Susanne Stupp (Bürgermeisterin), Henrik Lukas Ziegel (Schülersprecher), Andreas Hens (Schulleiter), Dagmar Duckert (Konrektorin)
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Rhein-Erft-Kreis

v.l.: Heidemarie Tschepe (Vors. Schulausschuss), Michael Vogel (Kreisdirektor), Susanne Stupp (Bürgermeisterin), Henrik Lukas Ziegel (Schülersprecher), Andreas Hens (Schulleiter), Dagmar Duckert (Konrektorin)

Große Veränderungen stehen an der Albert-Einstein-Förderschule in Frechen an. Wegen der stetig steigenden Schülerzahlen hat der Kreistag beschlossen, die Albert-Einstein-Schule an einem neuen Standort unter Einbeziehung der dringend erforderlichen Aula zu erweitern.

Im Rahmen eines kurzen Festakts, an dem auch Bürgermeisterin Susanne Stupp, der Landtagsabgeordnete Frank Rock, Vertreterinnen und Vertreter des Kreistags, Teile des Kollegiums um Schulleiter Andreas Hens sowie der Eltern- und der Schülervertretung teilnahmen, betonte Kreisdirektor Michael Vogel die Bedeutung der Schule für die Bildungslandschaft im Kreis: „Die Albert-Einstein-Schule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung leistet einen extrem wichtigen Beitrag. Denn sie ist Lernort und sozialer Bezugspunkt für eine Schülerschaft, die mitunter sehr komplizierte Startbedingungen mitbringt. Mit den nun beginnenden Baumaßnahmen werden wir den über 130 Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften, den Schulsozialarbeiterinnen, aber auch dem Hausmeister und der Sekretärin ein neues Arbeitsumfeld für ihre anspruchsvolle Aufgabe schaffen.“

Gestern fand der symbolische Spatenstich zu den umfassenden Neu- und Umbauten statt, nach deren Abschluss die Albert-Einstein-Schule von Bachem an ihren neuen Standort An der Mergelskaul in Frechen-Mitte ziehen wird. Möglich wird der Umzug wegen der Verlegung der ehemaligen Frechener Außenstelle des Berufskollegs Bergheim in den Teilneubau des Berufskollegs am Standort Bergheim.

Für die Gesamtmaßnahme plant die Bauverwaltung des Kreises mit Mitteln in Höhe von 2,4 Mio. Euro, die sich aus Kreismitteln und Mitteln des Förderpakets ‚Gute Schule‘ zusammensetzen.

Nach Plan wird die neue Albert-Einstein-Schule in den Osterferien 2021 in die neu- und umgebauten Räumlichkeiten einziehen. Zu diesem Zweck wird der vorhandene Gebäudetrakt, der im konstruktiven Zusammenhang mit dem Gebäude der Heinrich-Böll-Schule steht, den Bedürfnissen der Albert-Einstein-Schule baulich angepasst.

Nicht nur Umbau und Sanierung der Klassenräume, sondern auch der komplett neu zu gestaltende Verwaltungstrakt, wie auch Fachräume für Chemie, Werken und Sport stehen im Fokus. Darüber hinaus erfolgt ein zweigeschossiger Anbau am nord-östlichen Ende des Hauptflügels. Diese Erweiterung beinhaltet drei zusätzliche Klassenräume, eine Aula, Nebenräume und Toilettenbereiche sowie ein weiteres Treppenhaus.

So wird die bisherige Nutzfläche im Bestand mit rund 1.900 qm einschließlich Keller- und Nebenräumen um weitere ca. 600 qm auf insgesamt rund 2.500 qm erweitert. Dabei sind die Flächen der Klassenräume in den bisher aufgestellten Containern nicht berücksichtigt. Mit einer Nutzfläche von ca. 420 qm werden diese voraussichtlich Ende 2022 durch einen zusätzlichen Erweiterungsbau ebenfalls ersetzt.