Die aktuell 45 Auszubildenden des Rhein-Erft-Kreises haben Grund zur Freude, denn sie können seit kurzem das AzubiTicket des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) auf Kosten ihres Arbeitgebers in Anspruch nehmen.

Kreisdirektor Michael Vogel überreicht den Auszubildenden Natalie Cremerius und Oliver Kopiecki das AzubiTicket.
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Rhein-Erft-Kreis/Schall

Kreisdirektor Michael Vogel überreicht den Auszubildenden Natalie Cremerius und Oliver Kopiecki das AzubiTicket. (v.l.)

Personaldezernent Michael Vogel hält die Einführung nicht nur als Werbemaßnahme für sinnvoll: „Der Kreis steht natürlich in Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern in der Region. Deshalb prüfen wir sehr genau, welche Zusatzleistungen wir unseren Kolleginnen und Kollegen anbieten können. Wenn wir dann auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, ist das umso besser.“

Das AzubiTicket wurde im August 2017 beim VRS eingeführt und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Es ist zwölf Monate gültig und kostet aktuell 58,40 EUR im Monat, ab dem 1. Januar werden die Preise auf 60,70 EUR erhöht. Es ist im ganzen VRS-Gebiet nutzbar, gilt 24 Stunden am Tag und bietet somit neben Mobilität auch Flexibilität. Wie bei einigen anderen Monatstickets haben auch die Auszubildenden die Möglichkeit, montags bis freitags ab 19.00 Uhr sowie ganztätig an Wochenenden und Feiertagen eine weitere Person, bis zu drei Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie ein Fahrrad kostenlos mitzunehmen. Auszubildende, die bereits volljährig sind, können zudem Leihräder der KVB und ein Carsharing-Angebot nutzen.

Kreisdirektor Vogel verfolgt mit dem Angebot auch eine langfristige Perspektive: „Wenn wir unsere Nachwuchskräfte einmal davon überzeugen können, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu pendeln, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie diesen Weg auch nach der Ausbildung wählen. Nicht nur ökologisch, sondern auch für die Verkehrssituation in der Bergheimer Innenstadt und besonders ums Kreishaus bedeutet das eine wichtige Entlastung.“