„Ich bin sehr froh, dass es uns noch vor Weihnachten gelungen ist, die Brücke wieder in einen ordnungsmäßen und ansprechenden Zustand zu versetzten“, so Kreisdirektor Michael Vogel. „Ich danke allen Nutzern für Ihre Geduld, besonders angesichts der leider nicht zu vermeidenden zeitweiligen Sperrungen.“

Die sanierte Fußgängerbrücke an der K 33 in Bergheim
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Jürgen Effern

Die sanierte Fußgängerbrücke an der K 33 in Bergheim

Die ehemals marode Brücke über die Flutmulde in Bergheim Quadrath-Ichendorf ist seit dieser Woche endgültig repariert. Der Holzbelag wurde durch genoppte und besonders rutschhemmende Profilblechelemente ersetzt. Gegenüber Standardbelägen sind diese erheblich griffiger und können auch mit dem Fahrrad sicher befahren werden. Die Höhenverhältnisse an den Brückenübergängen wurden angepasst, um Stolperkanten zu vermeiden.

Um das Risiko einer Vereisung zu minimieren, einen kontinuierlichen Wasserablauf auch bei Starkregen zu gewährleisten und aus Korrosionsschutzgründen wurden zwischen die Profilbleche Abstandhalter aus Kunststoff eingesetzt. Bei starken Verschmutzungen kann mit einem Hochdruckreinigungsgerät ohne Zusatz von Säuren, Laugen oder sonstigen aggressiven Reinigungsmitteln gereinigt werden. Dies ist vor dem Hintergrund des Gewässerschutzes besonders wichtig.

Zusammengefasst ist die gesamte Konstruktion somit wartungsärmer, aber gleichzeitig stabiler als die vorige Holzkonstruktion. Jenseits der technischen Aspekte hat auch die Ästhetik der leicht gebogenen Brücke trotz des Austausches der Holz- durch Metallteile nicht gelitten.

Die Materialkosten für die Brückenreparatur betragen rund 6.000 Euro. Weil die ausführende Firma von Mitarbeitern der Kreisstraßenmeisterei unterstützt wurde, wird auch die Abrechnung der Personalkosten vergleichsweise moderat ausfallen.