Erfolgreicher Einsatz der ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Erft-Kreises

Ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler kamen im Kreishaus Bergheim zusammen
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Rhein-Erft-Kreis

Ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler kamen im Kreishaus Bergheim zusammen

Die Entwicklung der sprachlichen Kompetenz von Zugewanderten in der Sprache des Aufnahmelandes ist ein wichtiger Schlüssel zur Integration. Wenn jedoch die Sprachkenntnisse, insbesondere bei neu Zugewanderten, noch nicht ausreichen, können ehrenamtliche Sprachmittler helfen.

Seit Oktober 2018 wurden mehr als 70 ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Erft-Kreises (KI REK) in Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Institutionen und gemeinnützigen Einrichtungen des Kreises eingesetzt. In über 350 Einsätzen und in insgesamt 25 verschiedenen Sprachen unterstützten die Ehrenamtler so die Neu-Zugewanderten in vielen Belangen des Alltags.

Zum ersten Mal in diesem Jahr kamen nun die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler im Kreishaus Bergheim zusammen, um im Rahmen der Qualifizierungsreihe die Gegebenheiten in kommunalen Dienststellen und Einrichtungen kennenzulernen sowie die elementaren Techniken des Dolmetschens zu erlernen.

Neben den theoretischen Inputs gab es auch viele praktische Übungen und Zeit zum Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten unter anderem Verhaltensstrategien für hoch emotionale Situationen. Zum Beispiel bei der Arbeit mit traumatisierten, geflüchteten Kindern.

Die Arbeit des KI REK wird von fachkundigen Kollegen des Schul- und Gesundheitsamtes des Rhein-Erft-Kreises, dem Jobcenter Rhein-Erft, der Familien- und Erziehungsberatung der Stadt Hürth sowie Dolmetscherinnen und Trainerinnen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg unterstützt. Ebenfalls steht eine Beraterin für Psychotraumatologie, Systemische Kinder- und Jugendtherapeutik vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf dem kommunalem Integrationszentrum fachlich zur Seite.

Zum Ausbau des Angebotes an ehrenamtlich tätigen Sprachmittler ist für Herbst dieses Jahres ein zweiter Qualifizierungskurs geplant.

Interessenten müssen mindestens 18 Jahre alt sein und gut Deutsch (mind. Niveau B2) sprechen. Darüber hinaus ist ein Führungszeugnis vorzulegen, und das Datengeheimnis während und nach der Tätigkeit als Sprachmittler einzuhalten.

Die ehrenamtlichen Sprachmittler sind während ihres Einsatzes über den Rhein-Erft-Kreis haftpflicht- und unfallversichert. Darüber hinaus erhalten sie für ihr Engagement eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Tätigkeit im Sprachmittler/-innenpool des Rhein-Erft-Kreises erhalten Sie auf der Internetseite des Rhein-Erft-Kreises unter https://www.rhein-erft-kreis.de/kommunales-integrationszentrum-kommunales -integrationszentrum/artikel/ehrenamtlicher oder bei der zuständigen Sachbearbeiterin des KI REK, Frau Chanine, unter:

Tel.: 02271/83-10232

Fax: 02271/83-20210

E-Mail: marina.chanine [at] rhein-erft-kreis.de