Zur Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes im Kreis rüstet der Rhein-Erft-Kreis auf eigene Kosten die Feuerwehren der kreisangehörigen Städte mit sogenannten Wechselladerfahrzeugen und Abrollbehältern aus.

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Stadt Wesseling

Ordnungsdezernent Martin Gawrisch (2.v.r.) übergibt das neue Fahrzeug an Bürgermeister Erwin Esser (2.v.l.) und die Wesselinger Feuerwehr.

In Wesseling ist beides in der Feuerwache am Kronenweg stationiert. Wechselladerfahrzeuge sind Einsatzfahrzeuge ohne eigenes Material. Dieses wird in den sogenannten Abrollbehältern für spezielle bzw. weniger häufige Einsatzzwecke oder größere Schadenslagen passgenau zusammengestellt. Der Abrollbehälter wird auf das Wechselladerfahrzeug gesetzt.

Der Abrollbehälter Umweltschutz, der in Wesseling stationiert ist, ist für die Durchführung von umfangreichen Sofortmaßnahmen bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern ausgestattet. Im Abrollbehälter Umweltschutz sind Materialien, die helfen, die Ausbreitung von Schadstoffen zu verhindern und ausgelaufene Stoffe aufzunehmen, verladen. Auch die persönlichen Schutzausrüstungen für die Feuerwehrleute wie Atemschutzgerät und Chemieschutzanzug gehören dazu.

Das in Wesseling stationierte Wechselladerfahrzeug musste nach 30jähriger Einsatzzeit neu beschafft werden. Kreisordnungsdezernent Martin Gawrisch (2.v.l.) konnte nun, in Anwesenheit von Kreisbrandmeister Peter Fenkl (r.), das 200.000 Euro teure neue Fahrzeug an Bürgermeister Erwin Esser (2.v.r.) und André Bach (l.), Leiter der Feuerwehr Wesseling, übergeben. Damit sind nun alle drei Wechselladerfahrzeuge an den Standorten Bergheim, Frechen und Wesseling durch den Kreis neu beschafft worden. "Die kreisangehörigen Feuerwehren werden auch in den nächsten Jahren mit der Ersatzbeschaffung von veralteten Fahrzeugen und Abrollbehältern durch den Kreis unterstützt, damit der Brand- und Katastrophenschutz für zukünftige Herausforderungen mit dem neuesten Stand der Technik gut ausgerüstet ist", sagte Gawrisch zu.