[ Stand: 02 Dezember 2021 - 16:22 Uhr ]

Straßenverkehrsamt Bergheim wieder an alter Wirkungsstätte

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Der Neubau des Atriums im Kreishaus Bergheim ist bis auf wenige Restarbeiten beendet. Durch den neu geschaffenen Eingangsbereich wurden klarere Wegstrukturen und eine verbesserte Orientierung für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Die erste Nutzung des neuen Wartebereiches lässt auch nicht lange auf sich warten, denn schon ab dem 06.12.2021 nimmt das Straßenverkehrsamt Bergheim seine Tätigkeit in den neuen Räumlichkeiten des Kreishauses auf.

„Wir sind eine Verwaltung für rund 470.000 Menschen hier im Rhein-Erft-Kreis. Mit dem Neubau können wir unser modernes sowie kunden- und dienstleistungsfreundliche Konzept umsetzen“, teilte Kreisdirektor Michael Vogel am Donnerstag bei einem Presserundgang mit.

Das Straßenverkehrsamt Bergheim bleibt aufgrund des Umzuges aus dem Provisorium am ehemaligen Hit-Markt am Jobberath am 04.12.2021 geschlossen. Ab dem 06.12.2021 werden dann in den Räumlichkeiten des neuen Straßenverkehrsamtes (Kreishaus Rhein-Erft-Kreis, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim) rund 200 Menschen täglich erwartet. Neben dem neu entstandenen Frontoffice wurden insg. 21 Schalter für die Zulassungs- und Führerscheinstelle in dem lichtdurchfluteten Neubau geschaffen. Diese werden von den 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuzüglich der Auszubildenden und Praktikanten am kommenden Wochenende bezogen. Die Zweigstelle des Straßenverkehrsamts in Hürth ist nicht vom Umzug betroffen und bleibt regulär in Betrieb.

Der Neubau wird später nicht nur den Besucherinnen und Besucher des Straßenverkehrsamtes als neuer Wartebereich dienen, sondern z.B. auch dem Gesundheitsamt und der Ausländerbehörde. Die Kosten des innerhalb von zwei Jahren fertiggestellten funktionalen Atriums belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der zweigeschossige, in Massivbauweise errichtete Baukörper, der einseitig vollständig mit einer Glasfassade versehen ist, hat einen dienstleistungsorientierten und kundenorientierten Aufbau und kann auch für Veranstaltungen genutzt werden.

Pandemiebedingt erfolgt der Zutritt derzeit nicht über den neuen Haupteingang, sondern über den Nebeneingang, der sich hinter dem Gebäude befindet. Nach dem Besuch des Straßenverkehrsamtes dient der neue Haupteingang nur als Ausgang, um eine möglichst begegnungsfreie Wegführung zu gewährleisten. Durch die bewährte Terminvergabe im Straßenverkehrsamt werden größere Ansammlungen vermieden und auch die Wartezeiten erheblich verkürzt. Jedoch sollte jeder Besucher eine frühzeitige Anreise aufgrund der pandemiebedingten Einlasssituation und dazugehörigen Kontrollen einplanen.