Bereits zum 2. Mal hat am heutigen Tag das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Erft-Kreises in seiner Rolle als Regionalkoordinator zum regionalen Netzwerktreffen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC) in das Bergheimer Kreishaus eingeladen.

Flyer SoR-Netzwerktreffen
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ASH-Sprungbrett e.V.

Flyer SoR-Netzwerktreffen

Unterstützt und fachlich begleitet wurde das KI – sowohl in der Koordination, wie auch bei der Veranstaltungsorganisation – durch das Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.).

Von den mittlerweile 21 aktiven Courage-Schulen im Kreis nahmen insgesamt etwa 50 Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler an dem Treffen teil. Ebenso nutzten Interessierte von Schulen, die noch keine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind, die Gelegenheit, um sich mit bereits Aktiven im größten Schulnetzwerk Deutschlands zu vernetzen.

Neben einem fachlichen Input zum Thema Rassismus und Diskriminierung im Kontext von Schulen von David Sieveking (a.d.a.), gab es verschiedene Workshops im Bereich der Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit. Diese wurden zum Teil durch die Schülerinnen und Schüler selbst sowie durch die Moderatorin und Kulturreferentin der Stadt Elsdorf, Kati Ulrich, angeleitet. Das vermittelte Wissen sollen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Engagements für das Courage-Netzwerks einbringen können.

„Uns ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler in ihrem Engagement zu stärken und sie im besten Fall dazu zu befähigen, eigene Projekte an ihren Schulen zu initiieren und umzusetzen. Der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist keine Auszeichnung, sondern eine Selbstverpflichtung, die durch die Schülerinnen und Schüler mit Leben gefüllt werden muss“, so die Regionalkoordinatorin Yvonne Rogoll.

Passend dazu haben einige Schulen im Rahmen der Veranstaltung ihre SoR-Projekte vorgestellt, um den Anderen damit Ideen und Anknüpfungspunkte für eigene Vorhaben zu liefern. So war z.B. ein Kurzfilm zu sehen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Themen Diskriminierung und Mobbing befassten. Auch wurde vorgestellt, wie sich jährlich stattfindende Gedenkstättenfahrten nach Ausschwitz, gekoppelt an historisch-politische Bildungsarbeit, organisieren lassen. Darüber hinaus gab es einen Beitrag der sich mit der Frage befasste, wie sich die Inhalte des Courage-Netzwerks sinnvoll in den Schulalltag von Grundschulen integrieren lassen.

Schulen, die sich über „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ informieren möchten, können sich an Yvonne Rogoll vom KI Rhein Erft wenden (yvonne.rogoll [at] rhein-erft-kreis.de).