[ Stand: 18 Juli 2021 - 18:03 Uhr ]

„Nach der akuten Menschenrettung hat es für mich nun Priorität, den Menschen wieder eine Perspektive zu geben. Insbesondere in Erftstadt-Blessem ist die Lage aber weiterhin prekär“, erklärt Landrat Frank Rock.

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Rhein-Erft-Kreis, der Landrat

Rock war heute selbst in Blessem und hat mit den Fachleuten gesprochen, die seit heute Morgen unter Lebensgefahr Häuser, Straßen und die Abbruchkante auf Standfestigkeit hin überprüfen. Eine Einschätzung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Experten erläuterten aber, dass vor allem in der Nähe der Abbruchkante eine akute Lebensgefahr bestünde.

„Angesichts der Zerstörung in Teilen des Ortes, grenzt es an ein Wunder, dass wir bisher keine Todesopfer zu beklagen haben. Das ist ein Stück weit erleichternd. Gleichwohl müssen wir mit Hochdruck an einer Perspektive für die Bewohner arbeiten, die verständlicherweise schnellstmöglich wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren möchten. Das war auch der Grund, weshalb ich heute wieder persönlich das Gespräch gesucht habe“, so Rock.

Ein konkreter Termin für ein Ende der Evakuierungsmaßnahmen konnte zum Zeitpunkt des Ortstermins noch nicht genannt werden. Der Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises wird fortlaufend weiter informieren und die Bevölkerung über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Sobald sich die Lage ändert werden die Informationen über die Presse sowie auf der Homepage der Kreisverwaltung (www.rhein-erft-kreis.de/hochwasser) und die Social-Media-Kanäle bekannt gegeben.