[ Stand: 26 Februar 2020 - 15:13 Uhr ]

Landrat Michael Kreuzberg hat vorsorglich den Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises in ständige Bereitschaft versetzt. Im Rhein-Erft-Kreis gibt es aktuell keinen bestätigten Corona-Fall. Alle bisherigen Verdachtsfälle wurden negativ getestet.

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„Kurz nach Karneval und in der alljährlichen Grippesaison braucht niemand bei den ersten Erkältungssymptomen beunruhigt zu sein. Dennoch bereitet sich die Kreisverwaltung unter Federführung des Gesundheitsamtes darauf vor, geeignete Maßnahmen zügig umsetzen zu können, falls es zu einem positiven Corona-Befund kommen sollte“, erklärt Landrat Kreuzberg seine Entscheidung zur Aktivierung des Krisenstabs.

Zu diesen Vorbereitungen gehören insbesondere Abstimmungen mit den übergeordneten Gesundheitsbehörden des Landes sowie dem Rettungsdienst, den Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten im Kreisgebiet. Der Kreis orientiert sich dabei an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Wie in der Grippesaison üblich, reichen aktuell allgemeine hygienische Vorsichtsmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Handdesinfektion oder der umsichtige Umgang in größeren Menschengruppen als Vorsichtsmaßnahmen aus. Wer dennoch Symptome (s. u. Nr. 4) einer Erkrankung entwickelt, sollte sich nicht in öffentliche Einrichtungen und größere Menschenansammlungen begeben. Um eine etwaige Ausbreitung des Virus zu verhindern, sollten Ärzte erst nach telefonischer Absprache mit diesen aufgesucht werden.

In Abstimmung mit weiteren kommunalen Gesundheitsämtern gibt der Rhein-Erft-Kreis folgende allgemeine Informationen zum Virus und Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung heraus. Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat für allgemeine Fragen zum Corona-Virus ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0211/855 4774 geschaltet.