[ Stand: 29 September 2021 - 11:43 Uhr ]

Rhein-Erft-Kreis zieht positive Bilanz

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Das Impfzentrum des Kreises im Hürth-Park schließt gemäß der geltenden Beschlusslage des Landes morgen mit Ablauf des 30.09.2021. Seit Eröffnung des Impfzentrums Anfang Februar dieses Jahrs sind bis Ende September in Hürth insgesamt über 290.00 Impfungen (Erst, Zweit- und Boosterimpfungen zusammengerechnet) durchgeführt worden.

Mit über 200.000 Dosen war das Vakzin von BioNTech der mit Abstand am häufigsten verabreichte Impfstoff. "Aus Sicht des Kreises war die Einrichtung eines Impfzentrums und der Standort des Impfzentrums ein voller Erfolg. Das Impfzentrum hat einen wesentlichen Beitrag zur Impfquote und damit zur Bekämpfung der Pandemie im Rhein-Erft-Kreis geleistet“, so Landrat Frank Rock in einer ersten Bilanz.

"Mein Dank gilt insbesondere unseren Partnern von der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) und den handelnden Mitarbeitenden der Kassenärztlichen Vereinigung, mit denen wir sehr vertrauensvoll und konstruktiv zusammengearbeitet haben. Die Resonanz auf das Impfzentrum und die Atmosphäre im Impfzentrum durch die Bürgerinnen und Bürgerinnen war durch die Bank positiv, was nicht zuletzt an der professionellen, freundlichen und emphatischen Art unserer Partner vor Ort lag, so Landrat Frank Rock.

Die meisten Impfungen wurden in den Monaten April (61.736), Mai (60.409) und Juni (57.650) in Hürth durchgeführt. Im Vergleich dazu sind im Monat August lediglich 21.993 Impfungen durchgeführt worden und auch die Zahl der Impfungen im September liegt weit unter denen des Frühjahrs.

"Aufgrund der Kosten, die mit dem Betrieb der Impfzentren verbunden sind und angesichts der Entwicklung der Nachfrage kann ich schon nachvollziehen, dass Bund und Land entschieden haben, die Impfzentren flächendeckend zu schließen. Allerdings wäre es aufgrund des niederschwelligen Zugangs zu den Zentren und der unklaren Entwicklung mit Blick auf etwaige Impfungen für Kinder unter 12 oder weitere Auffrischungsimpfungen für den Winter vielleicht gut gewesen, überregionale bzw. interkommunale Angebote in ähnlicher Form aufrecht zu erhalten", so Landrat Rock in seinem Resümee.

Ab dem 01.10.2021 soll das Impfgeschehen überwiegend von der niedergelassenen Ärzteschaft und Betriebsärzten übernommen. Der Kreis ist parallel dazu aufgefordert, eine koordinierende Impfeinheit aufzubauen, um etwaige Impfbedarfe, die nicht regelhaft durch die Arztpraxen gedeckt werden können, gemäß den Vorgaben des Landes abdecken zu können.