„Stille Feiertage“ sind zu beachten

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Das ganze Jahr über bewahrt das Feiertagsgesetz die Bevölkerung an Sonn– und Feiertagen vor Störungen durch öffentliche Veranstaltungen, besonders vor Lärmbelästigung. An den sog. „stillen Feiertagen“, zu diesen gehört der Karfreitag, gelten noch umfassendere Schutzvorschriften.

Folgende Tätigkeiten bzw. Veranstaltungen sind am Karfreitag (von Karfreitag 05:00 Uhr bis Karsamstag 06:00 Uhr) ganztägig verboten: Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen und alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen, der Betrieb von Spielhallen und ähnlichen Unternehmen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten.

Ebenso untersagt sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieben. Tanzveranstaltungen sind bereits ab 18:00 Uhr am Gründonnerstag verboten.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass das Ladenöffnungsgesetz nicht zulässt, dass an Ostermontag Back- und Konditorwaren, Blumen und Zeitungen verkauft werden. An Ostersonntag gelten die generellen Sonn- und Feiertagsregelungen.

Ausnahmegenehmigungen für „stille Feiertage“ können bei der Bezirksregierung Köln beantragt werden.

Ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz bzw. gegen das Ladenöffnungsgesetz stellt einen Bußgeldtatbestand dar.