[ Stand: 08 Mai 2020 - 10:06 Uhr ]

Bei bestätigter COVID-19-Infektion bleibt das Besuchsverbot in stationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe bis auf weiteres bestehen.

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Zerbor, Adobe Stock

Aufgrund der am Donnerstag übersendeten neuen Fassung der Corona-SchutzVerordnung (CoronaSchVO) weist der Rhein-Erft-Kreis darauf hin, dass Besuche in Einrichtungen der stationären Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe weiterhin zu unterbleiben haben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnerinnen und Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19 Infektion festgestellt wurde.

"Das bedeutet, dass trotz der angekündigten Lockerungen in diesen Einrichtungen leider keine Besuche stattfinden können“, erläutert Sozialdezernent Christian Nettersheim.

Aus Gründen des Infektionsschutzes hat das NRW-Gesundheitsministerium eine Abwägung zwischen den berechtigten Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen nach sozialen Kontakten und einem Wiedersehen auf der einen Seite und dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Vermeidung möglicher neuer Infektionsketten auf der anderen Seite treffen müssen.

„Insofern ist es sehr bedauerlich, dass hier durch entsprechende Verlautbarungen im Laufe der Woche Erwartungen geweckt worden sind, die unter den jetzt veröffentlichten rechtlichen Rahmenbedingungen nicht erfüllt werden können“, stellt Nettersheim fest.