[ Stand: 13 April 2021 - 07:36 Uhr ]

FerienIntensivTraining „FIT in Deutsch“ konnte trotz Pandemie umgesetzt werden

Jugendliche, die während der diesjährigen Osterferien fit in Deutsch wurden
©

Rhein-Erft-Kreis

Jugendliche, die während der diesjährigen Osterferien fit in Deutsch wurden

„FIT in Deutsch“ lautete auch in diesem Jahr wieder das Motto an zwei Schulen in den Osterferien im Rhein-Erft-Kreis. Ziel der Maßnahmen ist ein individueller Lernzuwachs in der deutschen Sprache, denn für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler ist das Beherrschen der deutschen Sprache nicht nur eine unerlässliche Voraussetzung für einen aussichtsvollen Bildungsweg, zugleich ist die Sprache auch im außerschulischen Alltag der Schlüssel zur gelungenen Integration.

Dennoch blieb es bei der diesjährigen Planung der Maßnahme bis zuletzt spannend, ob diese Pandemie-bedingt stattfinden kann. Erst Freitagmittag, dem 26. März, stand fest: FIT in Deutsch als Maßnahme, bei der mindestens 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgegeben sind, kann starten.

Von sechs Trägern, die insgesamt sieben Maßnahmen im Rhein-Erft-Kreis planten, blieben letztendlich zwei übrig. So nahmen jeweils 15 neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler an der Burgschule Frechen und an der Maria-Dönhoff-Realschule Pulheim an den jeweils 8-tägigen FIT in Deutsch - Maßnahmen teil. Mit Hilfe vieler praktischer Sprachübungen, gemeinsamen Mahlzeiten, einigen spannenden Ausflügen z.B. in den Lindenthaler Tierpark sowie sportlichen Aktivitäten, wie beispielsweise die Abnahme des Sportabzeichens, bauten die Jugendlichen ihre Alltagssprachkenntnisse erfolgreich und mit viel Freude aus.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises, das wie üblich die Koordination der Maßnahmen übernahm und die 80%-ige Förderung des Landes NRW einholte, unterstützte die Träger auch dieses Mal wieder finanziell, in dem es die 20%-ige Restfinanzierung der Maßnahme übernahm, die die Träger normalerweise hätten selber übernehmen müssen.

„Ich freue mich, dass wir zugewanderte Kinder und Jugendliche, die ihre Heimat verlassen haben, dabei unterstützen können, schnell unsere Sprache zu erlernen. Die Verbesserung und Erweiterung der Deutschkenntnisse sind der Schlüssel, um Anschluss zu finden und perspektivisch eine Ausbildung beginnen zu können“, betont Landrat Frank Rock.

Auch für die Träger der Maßnahmen, dem KreisSportBund Rhein-Erft e.V. (KSB) und dem Förderverein der Burgschule in Frechen, die die Durchführung der Kurse vor Ort sicherstellten, war das Ferientraining trotz vieler Unsicherheiten ein Erfolg!

„Weil es für die Kinder ist, bleiben wir dran und versuchen alles möglich zu machen – denn gerade Kinder benötigen in dieser Zeit jede Unterstützung, die möglich ist“, so Helga Bajohr vom KSB.

Bei Interesse oder Fragen zum „FerienIntensivTraining- FIT in Deutsch“ können Sie sich an das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises (ki@rhein-erft-kreis.de) oder an die Integrationsbeauftragten der jeweiligen Stadt wenden.