[ Stand: 04 Januar 2021 - 16:39 Uhr ]

Im Rhein-Erft-Kreis sind aktuell 788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 9126 Indexfälle registriert.

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Davon gelten 8148 Personen bereits wieder als genesen. Derzeit befinden sich im Kreis 1836 Menschen in Quarantäne.

Über den Jahreswechsel erreichte die Kreisverwaltung die Mitteilung über den Tod von weiteren Personen, die zuvor positiv auf COVID-19 getestet wurde. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt 190 seit Beginn der Pandemie.

Der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner für den Rhein-Erft-Kreis lag am 3. Januar um 14:30 Uhr bei 78,4.

Bei der Interpretation der in den vergangenen Tagen spürbar gesunkenen Fallzahlen ist zu beachten, dass während der Weihnachtsfeiertage, zum Jahreswechsel und an den umgebenden Tagen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden.

 

Fallzahlen nach Kommunen, Stand: 16.00 Uhr

Anmerkungen:

  • Indexfälle sind positiv auf Corona getestete Personen.
  • Der Status „genesen“ gilt mit dem Ablaufen der Quarantäne von erkrankten Personen (sofern diese dann symptomfrei sind).

 

Kommune

aktuell in Quarantäne

Indexfälle insgesamt

Genesen

Todesfälle

Aktuelle

Fälle

Bedburg

96

500

446

16

38

Bergheim

232

1298

1170

26

102

Brühl

190

887

763

26

98

Elsdorf

86

388

356

8

24

Erftstadt

232

739

653

10

76

Frechen

230

1120

992

31

97

Hürth

198

1002

925

10

67

Kerpen

182

1508

1378

37

93

Pulheim

198

841

722

15

104

Wesseling

192

843

743

11

89

Rhein-Erft-Kreis

1836

9126

8148

190

788

 

Die endgültigen Daten des Tages inklusive aktueller 7-Tages-Inzidenz finden Sie ab ca. 19.00 Uhr unter folgendem Link: www.rhein-erft-kreis.de/lagekarte.

 

 

Stand der Impfungen:

Im Rhein-Erft-Kreis konnten binnen einer Woche bereits knapp 2.000 Personen aus 12 Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams geimpft werden. Im Rahmen dieser Impfungen kurzfristig zur Verfügung stehende überschüssige Impfdosen wurden analog den Priorisierungsvorgaben der ImpfVO des Bundes an Personal des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei sowie an den Einrichtungen angegliederte Bewohnerinnen und Bewohner von betreutem Wohnen verimpft. Weitere Impfungen standen heute an, für die allerdings noch keine abschließenden Zahlen bei der Kreisverwaltung vorliegen.

Kurz vor dem Jahreswechsel wurde im Impfzentrum des Kreises in Hürth ein erster Probelauf durchgeführt. Dabei konnten die Ärztinnen und Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe und Vertretern der Kreisverwaltung wichtige Erfahrungen sammeln. Landrat Frank Rock, der selbst vor Ort war, resümierte anschließend: „Vom Check-In über die Aufklärungsgespräche und die Impfungen bis hin zur Nachbeobachtung und den Check-Out verliefen alle Prozesse recht zügig und gut organisiert. Sowohl das Personal als auch die technische Ausstattung sind einsatzfähig. Von Routinen sind wir aber noch entfernt und es bedarf sicher auch von den zu impfenden Personen etwas Geduld. Eventuell notwendige Veränderungen in den Abläufen werden erst im Vollbetrieb erkennbar sein.“

Sobald vom Land die ersten Impfdosen zur Verwendung im Impfzentrum angeliefert werden, kann die Einrichtung ihren Betrieb aufnehmen. Die Terminvergabe zur Impfung wird über die bundesweite Rufnummer 116 117 erfolgen. Über den Start der Terminvergabe werden die Medien rechtzeitig informieren. Zusätzlich werden noch im Januar alle über 80-Jährigen per Post angeschrieben und auf die Möglichkeit zur Impfung aufmerksam gemacht.