Kreisdirektor Michael Vogel und Schuldezernent Christian Nettersheim zeigen sich bei einer Besichtigung der Baustelle an der Schule Zum Römerturm zufrieden. Die schwierigsten Arbeiten der umfangreichen Baumaßnahme an der Schule in Bergheim, einer Förderschule in Trägerschaft des Kreises, sind abgeschlossen.

Kreisdirektor Michael Vogel und Schuldezernent Christian Nettersheim machen sich ein Bild vom Baufortschritt an der Schule Zum Römerturm
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Rhein-Erft-Kreis

Kreisdirektor Michael Vogel und Schuldezernent Christian Nettersheim machen sich ein Bild vom Baufortschritt an der Schule Zum Römerturm

Der geplante Kostenrahmen von 1,3 Mio. Euro wird eingehalten.

Insgesamt investiert der Rhein-Erft-Kreis in den Jahren 2017 – 2021 aus den Förderprogrammen ‚Gute Schule‘ und ‚Kommunalinvestitionspaket II‘ ein Gesamtvolumen von etwa 18,4 Mio. Euro in seine Schulgebäude. An der Schule Zum Römerturm werden derzeit drei weitere Klassen- und zugehörige Nebenräume sowie zusätzliche WC-Anlagen gebaut. Die neuen Räume finden in einer Aufstockung eines Nebengebäudes direkt an der Sporthalle der Schule Platz. Parallel zum großen Anbau werden auch das Lehrerzimmer erweitert und ein zusätzlicher Nebenraum für eine Klasse gebaut.

Schuldezernent Christian Nettersheim betont die Notwendigkeit des Ausbaus für die Unterrichtsqualität an der Schule: „Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Anmeldezahlen am Römerturm auch in Zeiten der Inklusion nicht nur konstant bleiben, sondern steigen. Das beweist die gute Arbeit an der Schule, verpflichtet uns als Schulträger aber auch, die Rahmenbedingungen für guten Unterricht und die Pflege der Schulgemeinschaft zu schaffen.“

Der aktuelle Ausbau wird mit der letzten Erweiterung im Obergeschoss aus dem Jahr 2015 verbunden und daher einen direkten Anschluss zwischen den Gebäudeteilen ermöglichen. Wegen der am Standort begrenzten Flächen kam die Aufstockung als einzige Alternative in Betracht.

Um die Standsicherheit der bestehenden Konstruktion zu gewährleisten, musste die Aufstockung in Leichtbauweise erfolgen. Das ist aber nicht alles: „Die Tragfähigkeit des Untergrundes mussten wir durch ein spezielles Injektionsverfahren erhöhen. Dafür haben wir spezielle Harze in den Untergrund injiziert, um eine ausreichende Belastbarkeit des Bodens zu erreichen“, erläutert Vogel die aufwendigen Baumaßnahmen.

Nach Plan können alle Räumlichkeiten Anfang Juni in Betrieb genommen werden.