[ Stand: 28 Februar 2020 - 15:15 Uhr ]

Anlässlich der Erkrankung zweier Personen aus dem Kreis Heinsberg mit dem Corona-Virus, die im Rhein-Erft-Kreis bei der Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bergheim arbeiten, aktualisiert der Rhein-Erft-Kreis seine Handlungsempfehlungen und Hinweise an die Bevölkerung.

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Landrat Michael Kreuzberg hat in einem Schreiben an die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen die dringende Empfehlung ausgesprochen, auf öffentliche Veranstaltungen bis auf Weiteres zu verzichten. Gleichzeitig empfiehlt das Kreisgesundheitsamt der Bevölkerung, größere Menschenansammlungen zu meiden.

Personen, die Fieber haben, setzen sich bitte telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung und sprechen das weitere Vorgehen ab. Das Kreisgesundheitsamt hat die Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Instituts bei Verdachtsfällen in allen Praxen bereits vor zwei Wochen bekannt gegeben.

Sofern der Hausarzt nicht erreichbar ist, steht unter der Rufnummer 116117 der Kassenärztliche Notdienst zur medizinischen Beratung zur Verfügung. Das Kreisgesundheitsamt hat bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein darum gebeten, das vorgehaltene Personal im Notdienst soweit wie möglich aufzustocken. Die KV hat zugesagt, dieser Bitte möglichst zu entsprechen.

Weiterhin gelten die dringenden Hinweise:

  • Fiebrige Personen sollten nicht unangemeldet in Arztpraxen oder in einem Krankenhaus erscheinen.
  • Die Notrufnummer 112 ist nur in Notfallsituationen zu wählen.