Am Mittwochnachmittag bildete sich in der Bahnstraße in Bedburg binnen weniger Stunden eine punktuelle Absackung im Bereich einer Kanaltrasse.

Bild über Straßenbau, große Baumaschinen
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Die Stadt Bedburg reagierte auf Hinweise aus der Bevölkerung sofort, sperrte den Bereich ab und informierte die für die Fahrbahn der K 36 zuständige Kreisverwaltung.

Das Amt für Straßenbau des Kreises nahm die Schadstelle umgehend in Augenschein. Da nicht auszuschließen ist, dass die Schadstelle weiter absackt, muss die Absperrung über die Osterfeiertage aufrechterhalten werden. Hierfür bittet die Kreisverwaltung alle Verkehrsteilnehmer und Passanten um Verständnis.

Nach Ostern wird ein Tiefbauunternehmen die Schadstelle aufgraben und der Ursache für die Absackung auf den Grund gehen. Da der Kanal sehr tief liegt, muss bei der Ausschachtung schweres Gerät zum Einsatz kommen und der Aufbruch voraussichtlich mit einem Grabenverbau gesichert werden. Ein Tiefbauunternehmen ist bereits beauftragt.

"Ich bedanke mich sehr für die Amtshilfe durch die Kollegen der Stadt Bedburg, die wegen der räumlichen Nähe schneller als der Kreis vor Ort sein konnten", so der Leiter des Amtes für Straßenbau und Verkehr des Kreises, Achim Kapp. "Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben sehr umsichtig und professionell reagiert, sodass niemand zu Schaden gekommen ist."

Sollte sich die Absackung deutlich vergrößern, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Bahnstraße komplett gesperrt werden müsste. Eine Umleitung würde in diesem Fall über die Innenstadt in Richtung K 37n erfolgen.

Über die weitere Entwicklung wird der Kreis die Öffentlichkeit informieren.