Im Rahmen des „Mädchen am Ball“–Projektes fand in der vergangenen Woche erneut eine „COACH WERDEN“–Qualifizierung statt, an der 13 Schülerinnen der 8. bis 11. Klasse von Schulen aus Hürth, Bergheim und Kerpen teilgenommen haben.

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Rhein-Erft-Kreis

Die Teilnehmerinnen nach der Übergabe der Zertifikate.

Imke Weßling und Judith Blanc vom Verein für Integration durch Sport und Bildung e.V. waren als Trainerinnen-Team für die Durchführung der Qualifizierung verantwortlich.

An zwei Tagen lernten die Teilnehmerinnen sehr praxisbezogen unter anderem Aufwärm– und Fußballspielformen, wie man Gruppen anleitet oder Übungseinheit plant. Dazu bereiteten die Nachwuchs-Coaches Unterrichtseinheit vor, die sie im Anschluss mit Schülerinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Grundschule auch praktisch durchführten. Abgerundet wurde das Programm mit rechtlichen Grundlagen – etwa zur Aufsichtspflicht – und einem Kurzprogramm in Erster Hilfe.

Die unmittelbare praktische Anwendung der vorher gelernten Inhalte gab den Jugendlichen viel Sicherheit. Ihre neu erworbenen Coach-Fähigkeiten werden die Schülerinnen nun an ihren Schulen weitergeben, indem sie z.B. „Bewegte Pausen“ oder Fußball-Arbeitsgemeinschaften mitgestalten.

Die „COACH WERDEN“-Qualifizierung ist eine Säule des Projektes „Mädchen am Ball“, das 2016 vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises initiiert wurde. Ziel des Projektes ist die Vermittlung von Respekt, Toleranz und Fairplay, die Förderung der Eigenverantwortung und des soziale Miteinanders im Team. Die Anerkennung der Leistungen von Mädchen im Fußball ist dabei ein wichtiger Baustein gelingender Integration durch den Sport.

Bei Interesse können sich Schulen und Vereine bei Monika Bogucki-Moers (monika.bogucki-moers [at] rhein-erft-kreis.de) oder auf der Homepage des Kreises über das „Mädchen am Ball“–Projekt informieren.