Kreiskämmerer Martin Gawrisch begrüßt die neuen Kolleginnen und Kollegen

Der Auszubildendenjahrgang 2018
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Seegebrecht-Keitel/Rhein-Erft-Kreis

Der Auszubildendenjahrgang 2018

Am 1. August war es wieder so weit: Das Warten hatte für 21 junge Frauen und Männer endlich ein Ende. Gut gelaunt und erwartungsfroh trafen sich die neuen Auszubildenden des Rhein-Erft-Kreises im Kreistagsgebäude, um gemeinsam einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Der Ausbildungsstart bringt dabei nicht nur neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich, sondern eröffnet den jungen Erwachsenen auch neue Perspektiven, die viel Interessantes und Wissenswertes mit sich bringen.

In diesem Ausbildungsjahrgang wurden Stellen in insgesamt acht Ausbildungsberufen ausgeschrieben. Die Mehrzahl entfällt auf die klassischen Verwaltungslaufbahnen – entweder als Verwaltungsfachangestellte in der Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder im dualen Studium in der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst). Das Studium hat entweder den Abschluss als „Bachelor of Laws“ oder als „Bachelor of Arts“ zum Ziel.

Darüber hinaus wurden ein IT-Fachinformatiker für Systemintegration, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, ein Vermessungsoberinspektoranwärter und ein Vermessungstechniker eingestellt.

Auch in diesem Jahr bildet der Kreis im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zusätzlich eine Auszubildende (Bachelor of Laws) für die Stadt Elsdorf aus.

In seiner Begrüßungsrede betonte Dezernent und Kreiskämmerer Martin Gawrisch, dass insgesamt 851 Bewerbungen für die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze ein-gegangen seien und die neuen Kolleginnen und Kollegen den mehrstufigen Auswahlprozess bestehend aus Vorauswahl, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch mit Bravour gemeistert hätten.

In den kommenden zwei bis drei Jahren, die Dauer variiert zwischen den Ausbil-dungsgängen, erwartet die Auszubildenden eine abwechslungsreiche und spannen-de Zeit. Martin Gawrisch gab den Nachwuchskräften mit auf den Weg, dass innovative Ideen und „frischer Wind“ in der Kreisverwaltung sehr begrüßt werden, denn „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“

Neben der fachlichen Qualifizierung legt die Kreisverwaltung auch auf die weichen Faktoren der Ausbildung viel Wert. Mit dem Patenprogramm „Azubis für Azubis“ soll den neuen Auszubildenden daher der Einstieg in die öffentliche Verwaltung erleichtert werden. Die älteren Auszubildenden unterstützen den jüngsten Ausbildungsjahrgang und erhalten somit auch selbst mehr Verantwortung.

Die neue Bewerbungsphase für das Einstellungsjahr 2019 beginnt voraussichtlich am Ende der Sommerferien.