Wegweiser für Jugendliche durch den Berufe-Dschungel

v.l. Erster Beigeordneter der Kreisstadt Bergheim, Wolfgang Berger, Vizelandrat Bernhard Ripp und Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln
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Rhein-Erft-Kreis

v.l. Erster Beigeordneter der Kreisstadt Bergheim, Wolfgang Berger, Vizelandrat Bernhard Ripp und Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln

Zum bereits 16. Mal richteten heute der Rhein-Erft-Kreis und die Kreisstadt Bergheim die Ausbildungsbörse im MEDIO.RHEIN.ERFT aus.

Um möglichst vielen jungen Menschen nach der Schule rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch eine effektive Koordinierung unnötige Warteschleifen zu vermeiden, unterstützten auch in diesem Jahr wieder die Kreisstadt Bergheim und der Rhein-Erft-Kreis durch die Ausbildungsbörse die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).

Die Eröffnung nahmen der erste stellvertretende Landrat Bernhard Ripp und der Erste Beigeordnete der Stadt Bergheim Wolfgang Berger vor. Ebenfalls hielt der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, Garrelt Duin, ein kurzes Grußwort.

Diese „Vor Ort“ Beratung ist ein wichtiger Bestandteil für eine gelingende berufliche Perspektive hier im Rhein-Erft-Kreis. Sie sichert Arbeitgebern zukünftige Fachkräfte, unseren Berufskollegs Schülerinnen und Schüler und Hochschulstandorten künftige Studierende“, so der Vizelandrat in seinem Grußwort bei der Eröffnung.

Ebenso lobte Ripp die rege Beteiligung der 23 weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die sich mit mehr als 2.000 Schülerinnen und Schülern angemeldet hatten.

Zwischen 9 und 16 Uhr konnten sich die interessierten Jugendlichen auf der Börse bei 81 Ausstellern über rund 150 verschiedene Ausbildungsberufe, Beratungsangebote und Studiengänge informieren.

In einem neuen Format wurde dieses Jahr das Azubi-Speed-Dating angeboten:

Interessierte Bewerberinnen und Bewerber konnten vorab an den Ständen Kurzbewerbungsgespräche anfragen, die dann im Verlauf des Veranstaltungstages in einem abgetrennten Bereich stattfanden. Damit hatten Betriebe und potenzielle Bewerber die Chance herauszufinden, ob die Chemie zwischen ihnen stimmt.

Erstmalig konnten die Jugendlichen unter professioneller Anleitung und mit den eigenen Mobiltelefonen Bewerbungs-Selfie-Videos von sich drehen. Zum Rahmenprogramm gehörten außerdem 10 Fachvorträge mit einer Vielzahl interessanter Themen, wie z.B. Wege in den Berufseinstieg.