Erfolgreiche Fortführung der Fachtagungsreihe im Kreishaus Bergheim

Pädagogische Fachkräfte während ihrer Arbeit im Workshop
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Pädagogische Fachkräfte während ihrer Arbeit im Workshop

Zum zweiten Mal in diesem Jahr kamen am Dienstag 6o pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Jugendämtern aus dem Rhein-Erft-Kreis im Kreishaus zusammen, um sich mit dem Konzept der „Interkulturellen Pädagogik“ zu beschäftigten. Das Sichtbarmachen der alltäglichen beruflichen Herausforderungen stand dabei ebenso im Fokus wie das Aufzeigen von Gestaltungsalternativen in der pädagogischen Praxis.

Ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Pädagogik ist die Sensibilisierung für die Vielfalt bzw. Unterschiedlichkeit der Kinder und der damit verbundene wertschätzende Umgang.

Die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, Marion Groß, wies auf die Bedeutung der Kindertagesstätten als erste Kontaktstelle mit unserem Bildungssystem hin:

„Je mehr Wissen über kulturelle Unterschiede existiert und je bewusster der Umgang damit ist, umso besser kann die Entwicklung der Kinder gefördert werden. Sie erhalten dadurch die Chance in einem toleranten und vorurteilsfreien Umfeld aufwachsen zu können.“

Zeichnete sich bereits der erste Fachtag im Juni dieses Jahres u.a. durch die aktive Beteiligung der Teilnehmenden aus, so war die Folgeveranstaltung am 20. November 2018 noch stärker durch ein hohes Maß an Eigenbeteiligung gekennzeichnet.

Neben der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops passgenaue Strategien im Umgang mit interkulturellen Konzepten und reflektierten kritisch ihre eigene interkulturelle Kompetenz, um diese zielführend im beruflichen Alltag anwenden zu können.

Die Veranstaltungsreihe wurde in Kooperation zwischen der Koordinierungs- und Fachstelle des Aktionsbündnisses für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.) und dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises (KI) angeboten.

Das Aktionsbündnis wird gefördert durch das Landesprogramm „NRWeltoffen“ und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Bei Interesse bzw. Fragen zur Interkultureller Arbeit im Elementarbereich wenden Sie sich bitte an das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises (//ki [at] rhein-erft-kreis.de" title="Link zum KI des Rhein-Erft-Kreises">ki [at] rhein-erft-kreis.de).