[ Stand: 18 April 2021 - 08:59 Uhr ]

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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© Zerbor, Adobe Stock

Welche Impfstoffe werden im Impfzentrum verwendet? 

Für die kommende Woche stehen die Impfstoffe BioNTech und Moderna zur Verfügung. 
Es gilt dabei weiterhin der Grundsatz: es gibt kein Wahlrecht beim Impfstoff. 

Welche Informationen gibt es zur Impfung von Menschen mit Vorerkrankungen?

Seit dem 6. April 2021 werden Personen mit einer Erkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfVO durch die niedergelassenen Ärzte geimpft. Damit erhalten die chronisch kranken Bürgerinnen und Bürger endlich die Möglichkeit, einen Impftermin über ihren bekannten Hausarzt zu vereinbaren. Hierbei haben die Ärzte die Impfreihenfolge des Bundes/Landes einzuhalten. 
Anträge auf Impfung wegen Vorerkrankung gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfVO von Personen mit einer entsprechenden Vorerkrankung werden daher ab sofort nicht mehr berücksichtigt. Ausnahme: Sie stellen einen Antrag auf Einzelfall bzw. Härtefallprüfung gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 2 Buchstabe k).
Bevor Sie einen Antrag auf Einzelfallprüfung aufgrund einer Vorerkrankung stellen, klären Sie bitte vorab eine Impfmöglichkeit durch Ihren Arzt vor Ort ab. Wenn Sie einen Einzelfallantrag stellen möchten, benötigen Sie zunächst ein Attest Ihres Arztes. Von den Ärztekammern ist eine Musterbescheinigung ausgestellt worden, die von Ihrem Arzt auszufüllen ist. Anhand des ärztlichen Attestes sind folgende Konstellationen möglich:
Konstellation 1:
Ihr Arzt bescheinigt in dem Attest, dass bei Ihnen eine Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 a) bis j) oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 a) bis h) CoronaImpfVO vorliegt. Damit verfügen Sie über einen vorrangigen Impfanspruch und brauchen keinen Einzelfallantrag stellen. Die Impfung erfolgt dann über die niedergelassenen Ärzte, mit denen ein Termin vereinbart werden kann.
Konstellation 2:
Ihr Arzt bescheinigt Ihnen eine Vorerkrankung, bei der aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf ausgegangen werden muss (also keine Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 a) bis j) oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 a) bis h) CoronaImpfV). In diesem Fall können sie einen Einzelfallantrag über dieses Meldeformular stellen: einzelfallantrag-impfung@rhein-erft-kreis.de. Im Anschluss wird ärztlich geprüft, ob bei Ihnen ein vorrangiger Impfanspruch besteht.  
WICHTIGER HINWEIS: 
Anträge, die bis zum 07.04. eingegangen und nicht vollständig sind, insbesondere kein ausreichendes ärztliches Attest bezüglich einer Erkrankung gem. § 3 Abs. 1 Ziffer 2 Buchstabe a) bis k) enthalten, können in der Bearbeitung nicht weiter berücksichtigt werden. Aufgrund der Vielzahl von Anfragen werden Sie in diesem Fall auch keine weitere Benachrichtigung erhalten. Bitte wenden Sie sich wegen eines prioritären Impftermins an Ihren Hausarzt. 

Welche Informationen gibt es zur Impfung von engen Kontaktpersonen von Schwangeren?

Wenn Sie schwanger sind, können Sie gem. § 3 Abs.1 Nr. 3 b) zwei enge Kontaktpersonen für eine vorgezogene Impfung benennen. Voraussetzung ist die Einreichung eines ärztlichen Attestes über das Vorliegen der Schwangerschaft. Die Angaben zu den beiden engen Kontaktpersonen müssen enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, E-Mail und telefonische Erreichbarkeit der Kontaktpersonen. Der Antrag kann schriftlich eingereicht werden an: Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim oder per Mail an impfung-schwangerenkontaktperson@rhein-erft-kreis.de  
Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die Anträge vollständig und die gemachten Angaben zu den Kontaktpersonen korrekt sind.

Welche Zweitimpfung erhalten Personen unter 60 Jahren, die bereits mit AstraZeneca geimpft wurden?

Bei Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, soll die Zweitimpfung entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit BioNTech oder Moderna) in einem Abstand von 12 Wochen erfolgen. Bei bisherigen Terminierungen für die Zweitimpfung nach dem 9-Wochen-Schema sollte soweit möglich eine Verschiebung erfolgen. Personen der vorgenannten Gruppe, die ausdrücklich eine Zweitimpfung mit AstraZeneca wünschen, können diese erhalten, sofern keine Kontraindikation vorliegt. Die Durchführung der Impfung mit AstraZeneca erfolgt nach ärztlichem Ermessen. Ob eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff als AstraZeneca als vollständige Impfung gilt, soll im Laufe dieser Woche entschieden werden.
Der Impfstoff von AstraZeneca wird somit aktuell nur noch für ein Sonderkontingent für Ü-60-Jährige verwendet. Alle übrigen Personen ab 18 Jahre erhalten derzeit bei uns den Impfstoff von BioNTech. 

In welchen Zeiträumen wird das Impfzentrum geöffnet sein?

Seit dem 1. März hat das Impfzentrum seine Öffnungszeiten ausgeweitet:  Montag – Sonntag, 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr (Vorherige Terminvereinbarung zwingend erforderlich)

Wie erfolgt die Terminvergabe?

Für eine Impfung ist eine Terminvergabe zwingend notwendig.

Diese ist für Menschen ab 80 Jahre seit Montag, dem 25. Januar 2021 möglich.

Terminvereinbarungen erfolgen

  • über die Internetseite www.116117.de oder
  • über die kostenlose Telefonnummer (0800) 116 117 01

Personengruppen, die aufgrund ihres Berufes impfberechtigt sind, erhalten Informationen zur Terminvereinbarung über ihren Arbeitgeber, berufliche Fachverbände oder direkt vom Gesundheitsamt.

Zu welchem Zeitpunkt wird die Zweitimpfung verabreicht?

Bei einer Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech und Moderna erhält man die zweite Corona-Schutzimpfung 6 Wochen nach der Erstimpfung. 
Bei AstraZeneca erfolgt die Zweitimpfung nach 9 bis 12 Wochen.
Bei der Terminvereinbarung werden Ihnen automatisch zwei Termine im korrekten Abstand vergeben.

                               Kostet mich die Impfung etwas?

Nein, für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein.

Muss ich mich impfen lassen?

Nein. Die Impfung ist freiwillig.

Wo kann ich mich im Rhein-Erft-Kreis impfen lassen?

Das zentrale Impfzentrum für den Rhein-Erft-Kreis wurde im Einkaufszentrum Hürth Park, Theresienhöhe 4, 50354 Hürth eingerichtet. Es befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen real-Marktes im Untergeschoss. Nähere Infos auf: www.impfzentrum-rek.de

Wo finde ich im Internet weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Zudem ist über die Seite corona-schutzimpfung.de des Bundesministeriums für Gesundheit ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen bereithält und einen Newsletter-Informationsservice anbietet. Im entsprechenden Downloadbereich sind barrierefreie Dokumente wie Aufklärungsmerkblätter, Einwilligungsbögen oder Leitfäden für Ärzte und Patienten hinterlegt.

Woher bekomme ich telefonische Auskünfte zur Corona-Schutzimpfung?

  • Corona-Hotline 0211-9119-1001 zum Thema Impfen in NRW (Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr).