[ Stand: 22 Februar 2021 - 09:55 Uhr ]

Hier erhalten Sie Informationen zum weiteren Ablauf und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Wichtig: Gemäß RKI und Quarantäneverordnung können Kontaktpersonen ihre Quarantäne nicht mehr mit einer Testung auf 10 Tage verkürzen - unabhängig davon, ob eine mutierte Virusvariante nachgewiesen wurde oder nicht. Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen sich somit regulär 14 Tage häuslich absondern - gerechnet ab dem letzten Kontakt zum Quellfall.

Im Rhein-Erft-Kreis wie auch deutschlandweit verbleiben die Fallzahlen trotz der ausgeweiteten Schutzmaßnahmen auf einem relativ konstanten, doch weiterhin hohen Niveau. Unser Gesundheitsamt arbeitet an sieben Tagen in der Woche auf Hochtouren, nichtsdestotrotz möchten wir Sie bei Verzögerungen um Verständnis bitten. Aus diesem Grund rufen wir Sie zu Mithilfe und Eigenverantwortlichkeit auf - bitte unterstützen Sie uns, das Infektionsgeschehen im Rhein-Erft-Kreis zu begrenzen.

Die folgenden Fragen und Antworten können Ihnen als Hilfestellung und erster Handlungsleitfaden dienen.

Was tun bei Beschwerden?

Nehmen Sie Erkältungssymptome ernst. Eine Übersicht, an wen Sie sich bei Symptomen wenden können und wie Sie sich zu verhalten haben, bietet die Covid-19 Orientierungshilfe des RKI "Bin ich betroffen und was ist zu tun?" in verschiedenen Sprachen.

Was tun bei positivem Testergebnis?

Hilfreiche Informationen, wie Sie sich bei einem positiven Testergebnis zu verhalten haben, entnehmen Sie bitte

Was tun als Kontaktperson?

Hilfreiche Informationen, wie Sie sich als Kontaktperson zu verhalten haben, entnehmen Sie bitte

Was tun bei einer Warnung der Corona-App?

Bei einem erhöhten Risiko (roter Warnung) begeben Sie sich, wenn möglich, nach Hause und nehmen mit Ihrem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) oder der Hotline des Gesundheitsamts Kontakt auf. Eine Testung bei erhöhtem Risiko ist unter Vorlage der Warnung u.a. in den Testzentren Kerpen und Wesseling möglich. Informationen zur Corona-Warn-App können Sie den Corona-Warn-App F.A.Q entnehmen.

Was regelt die Quarantäneverordnung?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat am Montag, den 30. November erstmals eine Verordnung erlassen, mit der für bestimmte Personengruppen eine einheitliche Quarantäne angeordnet wird. Eine automatische Quarantänepflicht besteht demnach für:

  • Personen mit einem positiven PCR-Test und deren Haushaltsangehörige
  • Personen mit einem positiven Schnelltest und deren Haushaltsangehörige bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses
  • Personen, die sich aufgrund von Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben und auf ihr Testergebnis warten
  • Personen, die sich aufgrund einer Einreise aus einem Risikogebiet einem PCR-Test unterzogen haben und auf ihr Testergebnis warten
  • Personen mit einem positiven PCR-Test

Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Quarantäneverordnung in der aktuell gültigen Fassung sowie der Informationsseite des MAGS NRW zur Quarantäneverordnung.

Diese automatische Quarantäne kann die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort ersetzen und hat dabei die gleiche rechtliche Wirkung einschließlich des Anspruchs auf Lohnersatz nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Für entsprechende Fragen der Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR) der zuständige Ansprechpartner, auf deren Homepage des LVR Sie alle notwendigen Informationen und auch eine Kontaktmöglichkeit finden.

Wie ist der Umgang mit den neuen Virusvarianten (Mutationen)?

Auch im Rhein-Erft-Kreis lässt sich mittlerweile die England-Variante nachweisen, welche leichter von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Bei einem positiven PCR-Befund auf SARS-CoV-2 kann der Einsender - also z.B. die Praxis, bei der die Testung stattgefunden hat - im Anschluss eine Diagnostik auf die England-, Südafrika- und Brasilienvariante in Auftrag geben. Alle vom Gesundheitsamt veranlassten Testungen sowie alle PCR-Testungen, die in den Testzentren Kerpen und Wesseling durchgeführt werden, werden im Anschluss regulär auf diese drei Varianten untersucht.

Wird eine Variante nachgewiesen, so erfolgen angepasste Maßnahmen: vor Entlassung aus der Quarantäne wird bei der positiv getesteten Person eine erneute PCR-Testung durchgeführt. Die zugehörigen Kontaktpersonen werden zudem während ihrer Quarantänemaßnahme getestet und müssen auch nach Ablauf der 14tägigen Quarantäne noch eine weitere Woche auf Symptome achten.