[ Stand: 04 August 2021 - 09:30 Uhr ]

Hier finden Sie fortlaufend Informationen des Rhein-Erft-Kreises und der kreisangehörigen Städte zur aktuellen Hochwasserlage. 

Hochwasserlage Rheinerftkreis
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Sie wollen helfen?

Geld- statt Sachspenden werden erbeten.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist ungebrochen. Es sind bereits unfassbar viele Sachspenden zusammen gekommen. Mittlerweile gehen die Hilfsangebote für Sachspenden über die möglichen Lagerkapazitäten hinaus. Wer den betroffenen Menschen helfen möchte, kann eine Spende auf das Spendenkonto des Rhein-Erft-Kreises überweisen:

Rhein-Erft-Kreis
"Hochwasserhilfe"
IBAN: DE60 3705 0299 0142 3067 72
BIC: COKSDE33

Der Rhein-Erft-Kreis bedankt sich für Ihren Einsatz.

HINWEIS:
Nach Auskunft des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen reicht für die steuerliche Geltendmachung von Spenden für die Hochwasserhilfe der Einzahlungsbeleg aus, unabhängig von der Höhe der Spende.
 Möchten Sie dennoch eine Spendenquittung erhalten, geben Sie dies sowie Ihre Adresse im Verwendungszweck an. Wir bitten um Verständnis, dass die Ausstellung von Spendenbescheinigungen aber einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Medienvertreter

Hochwasser: Presseinformationen an die Medienvertreter

Aktuelle Presseinformationen an die Medienvertreter

 


Medienvertreter

helft-Erftstadt: 

Hier können Helfende und Hilfesuche inserieren und unmittelbar miteinander in Kontakt treten.
Fragen zur Hilfsplattform beantworten wir gerne: helft-erftstadt@rhein-erft-kreis.de

 

 

10.08.2021

Die Blessemer Bürger werden von einem mobilen Team vor Ort betreut. Schutzkleidung für Aufräumarbeiten und sonstige Güter können bei der RKG (Kölner Ring 57) in Ertstadt abgeholt werden. Es ist ausreichend Material verfügbar. Falls weitere Hilfe benötigt wird, soll die Hotline der Stadt Erftstadt kontaktiert werden.

04.08.2021

Jeder Euro hilft: Danke für die große Spendenbereitschaft

Auf dem Spendenkonto des Kreises sind mehr als 1,9 Mio. Euro eingegangen.

Davon wurden bereits mehr als 1,6 Mio. Euro an die besonders stark vom Hochwasser betroffene Stadt Erftstadt weitergeleitet.

Sie wollen auch spenden? Nutzen Sie unser Spendenkonto:

Rhein-Erft-Kreis
"Hochwasserhilfe"
IBAN: DE60 3705 0299 0142 3067 72
BIC: COKSDE33

HINWEIS:
Nach Auskunft des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen reicht für die steuerliche Geltendmachung von Spenden für die Hochwasserhilfe der Einzahlungsbeleg aus, unabhängig von der Höhe der Spende.
 Möchten Sie dennoch eine Spendenquittung erhalten, geben Sie dies sowie Ihre Adresse im Verwendungszweck an. Wir bitten um Verständnis, dass die Ausstellung von Spendenbescheinigungen aber einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

02.08.2021

Hinweise für die vom Hochwasser betroffenen Denkmaleigentümer

In Nordrhein-Westfalen wurden Mitte Juli zahlreiche Städte und Gemeinden von Hochwasser und Zerstörungen betroffen. Die schweren Unwetter haben auch in einigen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises, insbesondere in Erftstadt,  zu verheerenden Schäden  geführt. Neben allem menschlichen Leid und Verlusten wurden auch vielerorts Baudenkmäler in Mitleidenschaft gezogen und stark beschädigt. Der LVR Amt für Bodendenkmalpflege, Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW bieten den betroffenen Denkmaleigentümern nachfolgende Hilfestellungen:

 

LVR Amt für Bodendenkmalpflege

Hochwasser 2021 – Fachinformationen und erste Hilfestellungen

Hier finden Sie erste Hinweise zu fachlichem Rat und Hilfen:

https://denkmalpflege.lvr.de/de/neues_aus_dem_amt/hochwasser_2021_.html

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Hochwasser-Nothilfeprogramm

https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erhalten/hochwasserkatastrophe/nothilfe-foerderung-erhalten.html

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW  (MHKBG)

Erlass Starkregen vom 16.Juli 2021:

„Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit Notsicherungsmaßnahmen und sonstige unwetterbedingte Maßnahmen kurzfristig nachträglich in das Denkmalförderprogramm 2021 aufzunehmen. Die Billigung dieser Aufnahmen erfolgt durch das MHKBG.“

Eine Sofort-Hilfe für den Wiederaufbau denkmalgeschützter Gebäude kann sofort beantragt werden: Hierzu sollen sich Betroffene -nach Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde- per E-Mail an die Bezirksregierung Köln unter folgender E-Mail-Adresse melden:

denkmalpflege@bezreg-koeln.nrw.de

29.07.2021 16:20 Uhr

Land und Kreis stellen Millionensumme zum Wiederaufbau der Infrastruktur in Erftstadt zur Verfügung

Mit Datum vom 26. Juli 2021 hat der Rhein-Erft-Kreis vom Land Nordrhein-Westfalen einen Bewilligungsbescheid über 6 Millionen Euro als Soforthilfe für Hochwasserschäden erhalten. Das Geld ist dazu bestimmt, den am stärksten von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebietskörperschaften beim Aufbau von zerstörter Infrastruktur (z.B. Verkehr, Energie, Wasser, Telekommunikation) zu helfen.

Landrat Frank Rock hatte die Bürgermeister der 10 kreisangehörigen Städte gebeten, ihm einen Verteilungsschlüssel für die Auszahlung der Soforthilfe mitzuteilen unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Stadt Erftstadt mit Abstand am stärksten von der Katastrophe betroffen ist.

Der Vorsitzende der Bürgermeisterkonferenz, Bürgermeister Frank Keppeler aus Pulheim, erklärte gegenüber dem Kreis, dass die Bürgermeisterkonferenz keine Einwände dagegen habe, wenn die gesamte Fördersumme an die Stadt Erftstadt ausgezahlt würde.

„Ich freue mich über das solidarische Votum der Bürgermeister im Kreis“, betont Landrat Frank Rock und kündigt gleichzeitig an, dass auch der Rhein-Erft-Kreis einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten wird.

„Wir werden die Soforthilfen des Landes in Höhe von 6 Millionen Euro mit Eigenmitteln des Kreises auf insgesamt 12 Millionen Euro verdoppeln. Damit unterstützen wir beim schnellen und nachhaltigen Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur“, erklärt der Landrat.

Auf Antrag der Koalition habe der Kreis bereits geprüft, ob diese Aufstockung der Mittel möglich wäre und dies grundsätzlich bestätigt. In einer Sitzung des Ältestenrates haben sich alle anwesenden Fraktionen dem Ansinnen angeschlossen und Zustimmung signalisiert.

29.07.2021 16:00 Uhr

Nutzung landwirtschaftlicher Flächen nach der Überschwemmung

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat auf seiner Internetseite die häufigsten Fragen zur Nutzung landwirtschaftlicher Flächen nach der Überschwemmung beantwortet. Sie finden dies hier.

27.07.2021 16:00 Uhr

Aktuelles aus dem Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises

Der Krisenstab beschäftigte sich heute wieder intensiv mit den Auswirkungen der Hochwasser-Katastrophe auf den Rhein-Erft-Kreis. Aus Erftstadt-Blessem gab es die erfreuliche Nachricht, dass nun weitere Anwohner innerhalb der 100-Meter-Zone immerhin zeitweise zurück in ihre Häuser dürfen, um ihr Hab und Gut zu sichern.

Die Beteiligten tun darüber hinaus alles, um auch den Bewohnern des evakuierten Altenpflegezentrums in Liblar schnellstmöglich eine Rückkehr in ihr gewohntes Umfeld zu ermöglichen.

Die Arbeiten am Damm, um die Erft wieder auf ihr altes Flussbett zu beschränken, schreiten zügig voran.

Des Weiteren beschäftigte sich der Krisenstab mit der überregionalen Verkehrssituation. Die Auswirkungen des Hochwassers werden teils noch einige Monate andauern. Landrat Frank Rock wird sich in diesem Zusammenhang an Landesverkehrsminister Hendrik Wüst wenden und u.a. auf die Notwendigkeit einer Teilbefahrungsmöglichkeit der Luxemburgerstraße (B265) hinweisen.

Auch die Landwirtschaft war an der Bewältigung der akuten Katastrophenlage aktiv beteiligt. Dank ihres Einsatzes konnten die Aufräumarbeiten erheblich beschleunigt werden. Im Krisenstab wurden heute auch die Auswirkungen des Hochwassers auf deren Betriebe und Ackerflächen thematisiert.

„Weiterhin werden die von der Katastrophe besonders betroffenen Menschen von großer Solidarität und Hilfsbereitschaft getragen. Das ist gut so und wird auch weiterhin nötig sein. Besonders die Bewohnerinnen und Bewohner von Blessem, die ihre Häuser verloren haben, brauchen schnellstens eine verlässliche Zukunftsperspektive“, betont Landrat Rock.

26.07.2021 14:40 Uhr

Kurzarbeitergeld für Hochwasserbetroffene

Aus gegebenem Anlass informiert die Bundesagentur für Arbeit darüber, dass Unternehmen, die von den Folgen der Hochwasserkatastrophe betroffen sind,
die Möglichkeit haben, wegen dieses unabwendbaren Ereignisses Kurzarbeit anzuzeigen und in der Folge auch Kurzarbeitergeld zu beziehen,
wenn es zu Betriebseinschränkungen und Arbeitsausfällen für die Beschäftigten kommt.
 
Die wesentlichen Informationen und Kontaktwege wurden in einer Presseinformation und einem PDF zusammengestellt. Beides steht hier zum Download zur Verfügung:

25.07.2021 11:00 Uhr 

Aktuelles aus dem Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises

Heute Morgen hat der Krisenstab des Kreises planmäßig getagt. Darin wurde von weiteren Fortschritten bei der Sicherung der Ortschaft Blessem und der angrenzenden Kiesgrube berichtet.

Unmittelbar nachdem der provisorische Damm zwischen der Erft und der Kiesgrube gestern fertiggestellt wurde, begannen bereits die Erdarbeiten für ein langfristiges Damm-Bauwerk. Der Einsatz der Bundeswehr-Hubschrauber ist damit beendet. Die nun eingesetzten Großgeräte erreichen die Baustelle über eine eigens eingerichtete provisorische Zuwegung. Den ganzen Tag über und auch in den nächsten Tagen werden die Arbeiten andauern.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Böschungen der Kiesgrube zum Damm der Erft als stabil eingeschätzt. Weitere Prüfungen - insbesondere der Abbruchkante zur Ortschaft Blessem - laufen. Mitte der kommenden Woche wird mit einer neuen Einschätzung der Experten gerechnet. Die Verantwortlichen werden auf dieser Grundlage die Situation - mit Blick auf die Sicherheit aber vor allem auch im Sinne der betroffenen Bevölkerung - neu bewerten. „Ich hoffe sehr, dass auch den Menschen innerhalb der 100-Meter-Sicherheitszone in den nächsten Tagen ermöglicht werden kann, ihre Häuser und Wohnungen zumindest kurzzeitig zu betreten. Hieran arbeiten alle Beteiligten unter Hochdruck“, betont Landrat Frank Rock.

(Foto: Feuerwehr Erftstadt)

23.07.2021 10:00 Uhr

"Helft-Erftstadt.de" kommt bei Helfenden und Hilfesuchenden gut an

 

In Folge der Flutkatastrophe hat der Rhein-Erft-Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Erftstadt die Seite "Helft-Erftstadt.de" ins Leben gerufen. Die Plattform hilft dabei, die vielen Angebote und Nachfragen von Hilfesuchende und Helfende zu koordinieren.

Bereits einen Tag nach dem Start wurden über 300 Inserate verzeichnet. Neben vielen Sachspenden bieten die Helfenden auch ihren Arbeitseinsatz beispielsweise beim Aufräumen und Entrümpeln an.

"Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Das Angebot reicht von Unterkünften, Möbeln, Kleidung bis zu Werk- und Fahrzeugen. Außerdem werden viele helfende Hände für sämtliche Arbeiten angeboten. Nach allem, was die Betroffenen der Flutkatastrophe erleben mussten, ist die große Solidarität ein wichtiges Zei-chen", erklärt Landrat Frank Rock zur Plattform "Helft-Erftstadt.de".

Bis zur Gründung der Seite lief die Koordinierung von Sachspenden und Hilfsangeboten hauptsächlich über eine zu diesem Zweck eingerichtete Hotline des Rhein-Erft-Kreises. "Helft-Erftstadt.de" kürzt diesen Weg inzwischen ab und vermittelt unmittelbar zwischen Hilfesuchenden und Helfenden.

In den vergangenen Tagen hat die starke Nachfrage der Plattform zu einer deutlichen Entlastung der Telefonhotline geführt. Inzwischen erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rhein-Erft-Kreises nur noch vereinzelt Anfragen, für die in den meisten Fällen die Nutzung der unbürokratischen Plattform empfohlen wird.

Aus diesem Grund wird die Hotline zum 26.07.2021 abgestellt.

22.07.2021 18:00 Uhr

Aktuelle Regelungen für Erftstadt-Blessem

Der von der Flutkatastrophe betroffene Ortsteil Erftstadt-Blessem wurde im Laufe des Tages zunächst für Anwohnerinnen und Anwohner sowie ab dem Mittag für alle weiteren Personen zugänglich gemacht. Nachdem Landrat Rock und Bürgermeisterin Weitzel bekannt gaben, dass erneute Expertenuntersuchungen eine ausreichende Stabilisierung der Lage ergeben hatten, wurde das Betretungsverbot vorübergehend aufgehoben, damit Anwohner mit deren Helfern persönliche Gegenstände aus den Gebäuden holen und erste Aufräumarbeiten beginnen können.

Per Allgemeinverfügung hat der Rhein-Erft-Kreis nun die aktuell geltenden Regelungen für die Ortschaft Blessem veröffentlicht.

  • Innerhalb der 100-Meter-Sicherheitszone rund um die Abbruchkante der ehemaligen Kiesgrube gilt aus Sicherheitsgründen weiterhin ein Betretungsverbot. Experten arbeiten unter Hochdruck an Perspektiven für die betroffenen Bereiche
  • Außerhalb dieser Zone die Ortschaft Blessem tagsüber für jedermann frei zugänglich, damit die Aufräumarbeiten zügig voranschreiten können.
  • In der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ist das Betreten des Erftstädter Stadtteils Blessem sowie der Aufenthalt in der Ortschaft nur den dort amtlich gemeldeten Anwohnern erlaubt. Aufgrund der weiterhin stark beeinträchtigten Versorgungsinfrastruktur (Strom, Wasser, etc.), rät die Kreisverwaltung allerdings dringend von einer Übernachtung im Ort ab.

Die Polizei wird insbesondere während der Nacht verstärkte Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren und das Eigentum der Anwohner zu schützen. Ab 6.00 Uhr wird der Zutritt auch für helfende Angehörige und alle weiteren Personengruppe, die nicht in Blessem gemeldet sind, wieder gestattet.

22.07.2021 17:00 

Alle Informationen, FAQ und Anträge zu Soforthilfen finden Sie hier. 

22-07-2021 13:45

Erftstadt-Blessem wird für Helfende und Presse geöffnet

Nachdem die Bewohnerinnen und Bewohner des Hochwassergebiets Erftstadt-Blessem seit dem Vormittag zurück in den Ort sowie in ihre Häuser konnten, folgt nunmehr der nächste Schritt bei der Öffnung der von der Flutkatastrophe betroffenen Ortschaft.

Am Morgen waren weitere Untersuchungen durch Experten zur Ortslage durchgeführt worden. Wie Landrat Rock und Bürgermeisterin Weitzel in einem gemeinsamen Statement um 12.00 Uhr mitteilten, ist die Situation ausreichend stabilisiert, um weitere Personen in den Ort zu lassen. Seit dem Mittag ist das Begehungsverbot nunmehr auch für Helferinnen und Helfer sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse bis auf weiteres aufgehoben. Es werden mobile Sirenen vor Ort vorgehalten, die neben Alarmtönen auch Sprachdurchsagen der Einsatzkräfte möglich machen, um die Anwohnerinnen und Anwohner bei möglichen Erdbewegungen oder sonstigen Gefahren zu warnen. Feuerwehr und Polizei sind dauerhaft vor Ort.

Das Betretungsverbot gilt weiterhin für die 100-Meter-Sicherheitszone, die um die Abbruchkante gezogen wurde. Der Bereich Radmacher Straße - Eschenweg - Frauenthaler Straße 100-151 darf weiterhin nicht betreten werden. Er bleibt durch Bauzäune abgesperrt.

22.07.2021 11:00

AOK Rheinland/Hamburg richtet Hotline für Betroffene ein
Die AOK Rheinland/Hamburg hat im Rhein-Erft-Kreis für die vom Hochwasser betroffenen Gebiete eine regionale Hotline zur schnellen und unbürokratischen Hilfe rund um die Krankenversicherung eingerichtet.
Unter der Nummer 02233 56-2514 kümmern sich fach- und ortskundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Anliegen und Fragen beispielsweise zum Ersatz verloren gegangener Dokumente wie der elektronischen Gesundheitskarte oder zur Hilfsmittelversorgung. Auch Unternehmen und Leistungserbringer können sich an die Servicenummer wenden. 

22.07.2021 09:45

Abkochgebot für das Trinkwasser in den Erftstädter Ortsteilen Erp, Borr, Niederberg, Scheuren, Bliesheim, Friesheim

In den Erftstädter Ortsteilen Erp, Borr, Niederberg, Scheuren, Bliesheim, Friesheim

gilt ab sofort ein Abkochgebot für das Trinkwasser.

Grund hierfür ist die teilweise Wiederinbetriebnahme des überschwemmten Wasserwerks Weilerswist-Lommersum, das vom Verbandswasserwerk Erftstadt betrieben wird. Der Versorger, das Verbandswasserwerk Euskirchen betont, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt.

Grundsätzlich gelangt dieses Wasser zwar  nicht in die genannten Ortsteile Erftstadts.

Da jedoch aufgrund der Wiederinbetriebnahme dieses  Wasserwerks in möglichen unerwarteten  Notfällen aufgrund der Veränderung der Fließrichtung  nicht auszuschließen ist, dass dieses Wasser in die genannten Ortsteile Erftstadts gelangt, hat das Gesundheitsamt Rhein Erft Kreis in Absprache mit dem Verbandswasserwerk Erftstadt ein Abkochgebot verfügt.

22.07.2021 09:20 - Rhein-Erft-Kreis

Landrat Rock und Bürgermeisterin Weitzel informieren zur aktuellen Situation im Hochwassergebiet Erftstadt-Blessem

Heute, am 22.07.2021, werden Landrat Rock und Bürgermeisterin Weitzel zur aktuellen Situation im Hochwassergebiet Erftstadt-Blessem informieren. Das gemeinsame Statement erfolgt gegen 12.00 Uhr am Pressesammelplatz an der Frauenthaler Straße, Ortseingang Erftstadt-Blessem.

21.07.2021 14:20 - Polizei Rhein-Erft-Kreis

Aktuell keine bekannten Vermissten- oder Todesfälle im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe

Polizei Rhein-Erft-Kreis klärt alle hochwasserbedingten Vermisstenfälle.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat bislang im gesamten Kreisgebiet keine Todesfälle im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe im Raum Erftstadt zu verzeichnen. Auch wird derzeit wird keine Person im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe mehr vermisst. Die Ermittlungsteams der Polizei  im Rhein-Erft-Kreis  haben nach intensiver Suche rund um die Uhr  alle als vermisst gemeldeten Anwohner gefunden. Die Personen sind den Umständen entsprechend wohlauf.
 
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen haben die Beamtinnen und Beamten alle Hebel in Bewegung gesetzt und dabei Häuser, Böschungen und Fahrzeuge durchsucht sowie Verwandte und andere Angehörige der Vermissten befragt. Zudem hatten Taucher des Polizeipräsidiums Wuppertal, trotz der widrigen Umstände und der damit verbundenen Gefahren, überflutete Gebiete nach vermissten Personen abgesucht.
 
Die Liegenschaften der Polizei Rhein-Erft-Kreis sind auch während der Krise wie gewohnt für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Das heißt: Alle Polizeiwachen sind wie üblich rund um die Uhr besetzt und auch die Bezirksdienstbeamten sind erreichbar.  Sämtliche Einsätze, auch ohne Hochwasserbezug, bearbeitet die Polizei Rhein-Erft wie gewohnt. Die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei und der Direktion Verkehr läuft uneingeschränkt weiter. Für die Einsatzmaßnahmen mit direktem Bezug zur Naturkatastrophe hat die Polizei Rhein-Erft-Kreis bereits am Donnerstag (15. Juli) eine besondere Aufbauorganisation eingerichtet, die seitdem rund um die Uhr in enger Abstimmung mit dem Kreis, der Feuerwehr und der Stadt Erftstadt arbeitet. Seit Donnerstag stehen der Polizei Rhein-Erft auch Unterstützungskräfte aus Bund und Land zur Verfügung. 
 
Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises informiert Sie während der aktuellen Lage auch weiterhin über ihren Facebook-Kanal ‚Polizei NRW Rhein-Erft-Kreis‘. 
 
Bürgerinnen und Bürger, die akut Hilfe brauchen, werden gebeten, den Polizeinotruf 110 zu wählen.
 
Auf der Infoseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie zudem Handlungsempfehlungen und Informationen zu dem Thema Starkregen und Sturzfluten. https://www.bbk.bund.de/DE/Infothek/Fokusthemen/_documents/Themen/2021/starkregen.html (sc).

 

21.07.2021 12:30 - Rhein-Erft-Kreis

Abfallentsorgung:

Am Entsorgungsstandort Haus Forst in Kerpen-Manheim stehen zusätzliche Flächen zur Anlieferung von Elektrogeräten und Baumischabfällen/Bauschutt aus den betroffenen Kommunen heraus zur Verfügung.

Auf die sonst übliche Gebühr für die Müllentsorgung wird verzichtet.

21.07.2021 12:00 - Rhein-Erft-Kreis

Helft-Erftstadt.de Neue Hilfsplattform ist ab sofort online

Der Rhein-Erft-Kreis bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Erftstadt eine neue Online-Plattform unter www.helft-erftstadt.de an.

21.07.2021 11:00 - Erftstadt

Betretungs-Konzept wird für Blessem erstellt

Am Donnerstag können die Bürger in ihre Häuser

Derzeit wird von der Feuerwehr gemeinsam mit externen Fachleuten mit Hochdruck an einem Konzept gearbeitet, um Blessemer Anwohner*innen die Möglichkeit zu bieten für einen zeitlich beschränkten Zeitraum die wichtigsten persönlichen Gegenstände aus ihren Häusern und Wohnungen zu holen.

Die Sicherheit der Bürgerschaft und der begleitenden Einsatzkräfte steht bei diesem Einsatz absolut im Vordergrund. Als Vorarbeit wurde z. B. bereits der festgelegte Sicherheitsbereich von 100 Metern mit Bauzäunen gesichert. 

Da in der Ortslage Blessem weder Gas noch Strom, Wasser und Abwasser vorhanden sind und zudem viele Gebäude Schäden aufweisen, können die Bürger*innen nur für einen kurzen Zeitraum ihre Wohnung/Haus aufsuchen. Außerdem geht eine Gefahr von zerstörten Straßen und Wegen sowie überfluteten Kellern aus.

Wir wissen um die belastende Situation der Blessemer, die bisher noch keine Möglichkeit hatten, in ihre Häuser zurückzukehren.

20.07.2021 20:00 - Erftstadt

Information für Blessemer Bürger:innen

Derzeit wird von der Feuerwehr gemeinsam mit externen Fachleuten mit Hochdruck an einem Konzept gearbeitet, um Blessemer Anwohner:innen die Möglichkeit zu bieten für einen zeitlich beschränkten Zeitraum die wichtigsten persönlichen Gegenstände aus ihren Häusern und Wohnungen zu holen. Am Donnerstag wird es diese Möglichkeit geben.

Weitere Infos unter https://www.downloads-erftstadt.de/.../210720.../download

20.07.2021. 17:00

RTL-West bietet einen Mitschnitt der heutigen Pressekonferenz an. Diesen finden Sie hier.

20.07.2021 - 12:00

Keine Gefährdung der Trinkwasserversorgung im Bereich der Stadt Erftstadt nach dem Starkregenereignis vom 14.07.2021

Das Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis teilt mit, dass im Rhein-Erft-Kreis aufgrund des Starkregenereignisses und der Überschwemmungen keine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität vorliegt und das Trinkwasser bedenkenlos verwendet werden kann.

Auch in sämtlichen Ortsteilen der Stadt Erftstadt bestehen hinsichtlich der Qualität des Trinkwassers keine gesundheitlichen Bedenken. Da das Trinkwasser aus großen Tiefen gefördert wird und dieses Grundwasser deswegen nicht durch verschmutztes Oberflächenwasser im Rahmen der Überflutung erreicht werden kann, besteht kein Risiko einer Verschmutzung. Selbst die großen Wassermassen, die im Bereich der Kiesgrube Blessem durch die Erft dort hingelangten, stellen keine Bedrohung für die Qualität des Trinkwassers dar, da die tiefen Grundwasserschichten zusätzlich von einer Tonschicht abgedeckt werden, durch die dieses Wasser nicht dringen kann.

Eine rückwärtige Verkeimung des Leitungsnetzes beim Leckschlagen von Leitungen im Rahmen der Unwetterkatastrophe ist nicht möglich, da der Druck in den Trinkwasserleitungen immer ausreichend hoch ist, sodass Keime nicht eingetragen werden.

In dem Ortsteil Blessem, der aktuell evakuiert ist, ist die Trinkwasserversorgung ohnehin abgestellt.

Die Bevölkerung von Erftstadt wird weiterhin gebeten das Trinkwasser im täglichen Gebrauch sparsam zu nutzen. Denn das Trinkwasser der Ortsteile Erp,  Borr, Niederberg,  Scheuren,  Bliesheim und Friesheim wird aus dem Kreis Euskirchen bezogen. Hier ist die Qualität - wegen der Förderung aus großen Tiefen - ebenfalls in keiner Weise beeinträchtigt. Jedoch steht aktuell nur ein Wasserwerk zur Verfügung,  das Wasserwerk Weilerswist-Lommersum ist aktuell außer Betrieb. Daher bittet die Kreisverwaltung, dass die Bürgerinnen und Bürger dieser Ortsteile Erftstadts beispielsweise auf die Befüllung von Swimming Pools und ausgiebige Rasenbewässerungen  aktuell verzichten. 

Außerdem ist die Kläranlage in Erftstadt weiterhin außer Betrieb, weshalb diese Aufforderung weiterhin für das gesamte Stadtgebiet Erftstadt gilt. Notwendiger Wasserge- und verbrauch ist möglich.

Eine grundsätzliche Ausnahme von der oben genannten Thematik bilden die wenigen Haushalte, die für die Trinkwassergewinnung eigene oberflächliche Brunnen verwenden (z. B. Reiterhöfe, landwirtschaftliche Anwesen). Diese Brunnenanlagen werden von Privatleuten betrieben, die über entsprechende Kenntnisse verfügen, und die Verantwortung obliegt diesen privaten Betreibern. Durch das verschmutzte Oberflächenwasser im Rahmen des Starkregenereignisses müssen diese Nutzer ihr Trinkwasser ggf. abkochen. Dies ist ihnen aber bekannt und diese Maßnahme müssen diese Betreiber auch bei geringeren Starkregenereignissen, wie sie regelmäßig vorkommen, beachten.

20.07.2021 09:30

Informationsangebot für Erftstädter Bürger

Hier finden die Erftstädter Bürger gesammelte Informationen über verfügbare Dienstleistungen als Download

20.07.2021 08:25

Zum Stand der Bergungsarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe:

Das Regenrückhaltebecken an der B265 ist mittlerweile bis zur Grasnarbe leer gepumpt.
Erfreulicherweise wurden keine weiteren Fahrzeuge gefunden.
Bisher gibt es weiterhin keine bestätigten Todesopfer im Rhein-Erft-Kreis.

19.07.2021 18:50 - Rhein-Erft-Kreis

Ergebnis der Krisenstabssitzung: Erste Perspektiven für Einwohner von Blessem

Der Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises hat sich heute intensiv mit der Katastrophenlage im Kreisgebiet befasst.

Für das nördliche Kreisgebiet gilt die Lage mittlerweile als stabil, da u.a. für die Steinbachtalsperre keine akute Gefahr mehr besteht. Der Fokus des Krisenstabes richtete sich daher insbesondere auf die Stadt Erftstadt und speziell den Ortsteil Blessem.

In Blessem wird zunächst eine Sicherheitszone von 100 Meter notwendig sein, die, wegen akuter Lebensgefahr, weiter nicht betreten werden darf. Für die Straßenzüge außerhalb dieses Radius wird es die Stadt Erftstadt den Anwohnerinnen und Anwohnern demnächst ermöglichen, zeitweise und begleitet in ihre Häuser und Wohnungen zurückzukehren, um ihr Hab und Gut zu sichern.

„Wir haben dies in enger Abstimmung mit den Fachleuten heute entschieden und können damit immerhin einem Teil der Bevölkerung eine erste, wichtige Perspektive bieten“, so Landrat Frank Rock.

Die Stadt Erftstadt hat die Planungen hierzu aufgenommen. Es werden nicht zeitgleich alle Bewohnerinnen und Bewohner auf einmal in ihre Häuser zurückkehren können. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werden die betroffenen Menschen durch die Stadt Erftstadt gezielt angesprochen, da der Zeitraum der Begehung der Häuser eng abgestimmt werden muss.

Da der organisatorische Aufwand hierfür immens ist, appelliert der Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Erftstadt an die Bürgerinnen und Bürger nicht eigenmächtig zu versuchen nach Blessem zu gelangen. Die Ortslage wird weiterhin von der Polizei geschützt.

Parallel prüfen Experten weitere technische Möglichkeiten zur Stabilisierung der Kiesgrube und der entsprechenden Abbruchkante. Sobald diese Ergebnisse vorliegen, erfolgt eine neue Lagebewertung.

„Aus den Gesprächen der letzten Tage weiß ich, dass es für die Betroffenen extrem wichtig ist, zumindest kurzzeitig in ihre Häuser und Wohnungen zurückzukehren. Ich bin froh, dass dieser Schritt nun möglich ist“, so Rock.

19.07.2021 14:30 -  Rhein-Erft-Kreis

Aktuelle Informationen zur Hochwasserlage:

Weiterhin keine bestätigten Todesopfer im Rhein-Erft-Kreis.

Aktuell werden in der Datenbank der Personenauskunftsstelle noch 23 Personen geführt, deren Aufenthaltsort ungeklärt ist.

19.07.2021 13:11 - Rhein-Erft-Kreis

Wie steht es um die zurückgelassenen Tiere im Katastrophengebiet?

Die im Katastrophengebiet gefundenen Tiere wurden aus dem Schadensgebiet gebracht und an die Tierrettung übergeben. Hieran ist der "Tierhilfe Vierbeiner Erftstadt" beteiligt. Bürgerinnen und Bürger, die sich über den Verbleib ihres Tieren informieren möchten, könnten sich an die zentrale Hotline der Stadt Erftstadt wenden (02235-409850). Von dieser Stelle wird auch die Zusammenführung organisiert.

    

19.07.2021 10:08 - Rhein-Erft-Kreis

Entwarnung an der Steinbachtalsperre

Der Wasserstand in der Talsperre konnte in den letzten Tagen soweit abgesenkt werden, dass Experten soeben eine stabilisierte Lage des Dammes bestätigten. Ein Dammbruch ist nicht mehr zu befürchten.

19.07.2021 08:00 - Rhein-Erft-Kreis

Wichtige Erreichbarkeiten:

Sie vermissen eine Person?

Wenden Sie sich bitte an die Personenauskunftsstelle (PASS): 02271 -99 54 50

Sie wollen Hilfe anbieten?

Wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummer zur Eintragung in die Datenbank: 02271 - 83 22 222

Medienvertreter können Ihre Anfragen an die Pressestelle des Rhein-Erft-Kreises richten: 02271 / 83 10 112 oder pressestelle@rhein-erft-kreis.de

18.07.2021 14.24 - Rhein-Erft-Kreis

Hotline des Energieversorgers

Die Bürgerinnen und Bürger aus Erftstadt, welche Nachfragen oder Probleme zur Energieversorgung haben, können sich an folgende Hotline des Energieversorgers wenden:

0800 411 22 44

18.07.2021 12:51 - Rhein-Erft-Kreis

Persönliche Erklärung von Landrat Frank Rock

„Auch am gestrigen Tag befanden wir uns in einer sehr anstrengenden und auch emotional aufgeladenen Situation. Ich habe gestern mit Betroffenen geweint, aber auch in einer kurzen Situation gelacht. Diese kurze Situation wurde von Kameras eingefangen.

Sollte ich damit die Gefühle von Menschen verletzt haben, entschuldige ich mich da-für ausdrücklich. Auch der Landrat ist nur ein Mensch und macht Fehler. 

Als Kreisverwaltung und auch ich persönlich sind für die Menschen da und arbeiten Tag und Nacht, um die Krise bestmöglich zu bewältigen. Dies ist uns bisher gelungen und Sie können sich weiterhin auf uns verlassen. Dieser Umstand sollte nicht durch einen kurzen Moment überlagert werden.  Die Belange der betroffenen Menschen stehen für mich an erster Stelle.“ sagt Landrat Frank Rock.
 

18.07.2021 11:00 - Rhein-Erft-kreis

Falschmeldungen zur Rückkehr nach Blessem

Leider kursieren erneute Falschmeldungen, dass eine sichere Rückkehr nach Erftstadt-Blessem möglich sei.

Dies ist nicht der Fall, am heutigen Morgen haben Spezialisten angefangen die Standfestigkeit der Häuser und der Infrastruktur zu prüfen. Ebenfalls wird versucht ein weiteres Abrutschen der Böschung zur Kiesgrube zu verhindern.

Bitte begeben Sie sich nicht eigenmächtig in das abgesperrte Gebiet, es besteht weiterhin akute Lebensgefahr.

18.07.2021 10:30 - Rhein-Erft-Kreis

Sie wollen helfen?

Geld- statt Sachspenden werden erbeten.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist ungebrochen. Es sind bereits unfassbar viele Sachspenden zusammen gekommen. Mittlerweile gehen die Hilfsangebote für Sachspenden über die möglichen Lagerkapazitäten hinaus. Wer den betroffenen Menschen helfen möchte kann eine Spende auf das Spendenkonto des Rhein-Erft-Kreises überweisen:

Rhein-Erft-Kreis
"Hochwasserhilfe"
IBAN: DE60 3705 0299 0142 3067 72
BIC: COKSDE33

Der Rhein-Erft-Kreis bedankt sich für Ihren Einsatz.

17.07.2021 20:20 - Rhein-Erft-Kreis

Wasserwerke im Rhein-Erft-Kreis funktionsfähig

Wasserwerk Erftstadt-Dirmerzheim wieder zu 100 % funktionsfähig.

Ein Risiko einer Kontamination des Trinkwassers im Bereich der Entnahme durch das Wasserwerk infolge des Starkregen Ereignis besteht nach jetzigem Kenntnisstand nicht, da die Förderung aus tiefem Grundwasser unterhalb einer abdichtenden Tonschicht erfolgt, so dass durch Oberflächenwasser eingetragene Verschmutzungen dort nicht durchdringen können.

Das Wasserwerk Kerpen-Türnich ist bereits vor dem Starkregen Ereignis technisch auf ein Jahrhunderthochwasserszenario hin ausgebaut worden, es liegt topografisch höher gelegen und verfügt über weitere technische Ausstattungen zum Schutz (z.B. Pumpenanlagen). Es funktioniert einwandfrei.

Beim Wasserwerk in Bergheim-Paffendorf erfolgt die Förderung ebenfalls aus tiefem Grundwasser unterhalb einer abdichtenden Tonschicht erfolgt, so dass durch Oberflächenwasser eingetragene Verschmutzungen dort nicht durchdringen können.

17.07.2021 11:15 - Rhein-Erft-Kreis

Spendenkonto für Hochwasserbetroffene eingerichtet

Der Rhein-Erft-Kreis hat ein Spendenkonto eingerichtet, wer den Betroffenen Menschen aus dem Kreis auf diese Weise helfen möchte findet nachfolgend die Informationen:

Rhein-Erft-Kreis
"Hochwasserhilfe"
IBAN: DE72 3705 0299 0142 0012 00
BIC: COKSDE33

Wir danken Ihnen für die enorme Hilfsbereitschaft, welche die Bürgerinnen und Bürger erfahren.

17.07.2021 08:40 - Rhein-Erft-Kreis

Trinkwasser aus dem Wasserwerk Dirmerzheim unbedenklich

Nach Auskunft des Betreibers RWE, ist die Qualität des Trinkwassers, welches im Wasserwerk in Erftstadt-Dirmerzheim produziert und verteilt wird derzeit nicht beeinträchtigt.

Sollte sich hieran etwas ändern werden Sie unverzüglich über die Kommunikationskanäle der offiziellen Stellen informiert. Die Städte, der Rhein-Erft-Kreis und andere Behörden versorgen Sie seriös und mit gesicherten Informationen.

16.07.2021 17:20 - Rhein-Erft-Kreis

Vorsicht bei ungesicherten Informationen aus dem Internet

Regelmäßig werden falsche Aussagen über das Internet oder diverse Messenger-Dienste verbreitet, 
auf die Sie sich besser nicht verlassen sollten.
Bitte nutzen Sie die Kommunikationskanäle der offiziellen Stellen, um sich beispielsweise über die Hochwasserlage zu informieren. Die Städte, der Rhein-Erft-Kreis und andere Behörden versorgen Sie seriös und mit gesicherten Informationen.

16.07.2021 17:15 - Rhein-Erft-Kreis


16.07.2021 17:14 - Bergheim 

Evakuierung kann noch nicht aufgehoben werden – Trinkwasserversorgung ist
gesichert – Hotline für Hilfsangebote geschaltet

„Gerne hätten wir den von der Evakuierung betroffenen Menschen heute Nachmittag die gute Nachricht übermittelt, dass diese zurück in ihre Wohnhäuser können. Aber die Situation hier vor Ort hat sich noch nicht entschärft. Die Pegelstände der Erft sind nach der letzten Begutachtung zwar weiterhin unverändert, bei der Betrachtung der Lage spielt jedoch die Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen eine entscheidende Rolle. Und nach jetzigem Stand und der Begutachtung der Talsperre durch Fachleute und spezielle Gutachter kann hier noch keine Entwarnung gegeben werden. Sollte die Talsperre, wovon wir aktuell nicht ausgehen wollen, es aber in unsere Bewertung mit einbeziehen müssen, brechen, dann wäre auch Bergheim von den Folgen betroffen. Daher wird die Evakuierung in Bergheim - wie auch in Nachbarstädten - zunächst aufrecht gehalten. Sobald hierzu eine verantwortungvolle, verbindliche Einschätzung abgegeben werden kann, werden wir umgehend neu bewerten und im günstigen Fall die Evakuierung aufheben können.

Ob die Evakuierung aufgehoben wird, kann auf der städtischen Homepage, in den städtischen sozialen Medien und regionalen Medien sowie auch auf der NINA- App nachgeschaut werden.

Trinkwasser in Bergheim sauber und unbedenklich

Da aktuell in den unterschiedlichsten Medienkanälen das Gerücht aufkommt, das Trinkwasser in Bergheim sei verunreinigt, weil Fäkalbakterien durch einen hochwasserbedingten Rückstau in einem Klärwerk in das Wasser gelangen konnten, möchten wir die kurze Info geben: Auch die Frischwasserversorgung in Bergheim ist nicht beeinträchtigt. Das Trinkwasser kann bedenkenlos getrunken werden.

Hotlines für Hilfsangebote und Angehörige

Für Hilfsangebote hat der Rhein-Erft-Kreis eine kreisweite Telefonhotline eingerichtet. Unter Tel. 02271- 83 22222 können Menschen, die helfen oder spenden möchten, sich melden. Für Menschen, die Angehörige vermissen, ist ebenfalls eine Hotline (0800- 6565651 o. 0800 -
2210001) eingerichtet. Auch die Hotline der Kreisstadt Bergheim für Fragen zum Hochwasser in Bergheim, (Tel. 02271-89 222) steht den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin zur Verfügung.

16.07.2021 17:10 - Rhein-Erft-Kreis

Rettungseinsatz Meldung


16.07.2021 12:37 -  Bergheim

Der Wasserpegel ist seit 24 Stunden unverändert. Wieviel Wasser noch auf Bergheimer Stadtgebiet in die Erft einfließen wird, ist derzeit jedoch noch unklar. Daher ist die Lage in Bergheim und im Rhein-Erft-Kreis weiterhin unsicher und angespannt. Es kann somit noch keine Aussage getroffen werden, wann Betroffene der Evakuierung zurück in ihre Wohnhäuser können. Diese Betroffenen werden persönlich informiert, sobald die Evakuierung aufgehoben werden kann.

Die Kreisstadt Bergheim freut sich über zahlreiche Hilfsangebote. „Ich bin überwältigt von den vielen Hilfsangeboten aus der Bevölkerung, von Unternehmen und Organisationen, regional und überregional! Mein ganz herzliches Dankeschön geht an alle, die helfen und unterstützen wollen, das ist gelebte Solidarität in diesen angespannten und für viele Betroffene so schweren Stunden“, so Bürgermeister Volker Mießeler.

Aktuell wird vom Rhein-Erft-Kreis das Thema Hilfsangebote aufgegriffen und zeitnah über das weitere Vorgehen informieren. Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits jetzt für Bergheim als mögliche Helferinnen und Helfer registrieren lassen möchten, können sich bei dem Bürgertelefon der Kreisstadt Bergheim unter Tel.: 02271-89 226 mit ihren Kontaktdaten melden. Im Bedarfsfall werden diese direkt kontaktiert. Für alle anderen Fragen und Anliegen zum Hochwasser in der Kreisstadt Bergheim steht weiterhin das Bürgertelefon unter Tel. 02271- 89 222 zur Verfügung. Denn die Sorge der Menschen ist derzeit groß. „Die Hochwassersituation in Bergheim beschäftigt uns alle seit Tagen und Nächten, viele Menschen sorgen sich, wie es weitergeht. Viele Menschen wollen sich auch ein eigenes Bild von der Lage vor Ort machen. Ich kann dieses Interesse an der Situation und die Sorgen der Menschen gut verstehen. Aber dass sich so genannte „Hochwassertouristen“ in Form von Menschentrauben an den Ufern der Erft versammeln, um sich das Geschehen anzusehen, das schockiert mich nicht nur, das macht mich auch wütend. Es gibt zahlreiche Schicksale zu beklagen, überall um uns herum gibt es schwerste Einsatzlagen, Rettungskräfte und Helferteams sind am Limit und machen trotzdem weiter. In manchen Gebieten des Rhein-Erft-Kreises wird sehr lange Zeit nichts mehr so sein, wie vorher einmal war. Also, an alle, die die eindringlichen Warnungen, sich auf keinen Fall unmittelbar an der Erft aufzuhalten, ignorieren und damit sich und andere in Gefahr bringen: Geht nach Hause, achtet auf eure Nachbarn und Mitmenschen und wenn Ihr Informationen zum aktuellen Geschehen benötigt,
schaut auf unsere Medienkanäle, hier könnt Ihr euch gefahrlos die wichtigsten Infos zum Hochwasser holen.“, so Bürgermeister Volker Mießeler.

16.07.2021 11:45 - Bedburg

ACHTUNG! Die Freiwillige Feuerwehr und der Krisenstab der Stadt weisen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die evakuierten Häuser nahe der Erft NICHT wieder bezogen werden dürfen, bis wir entsprechend informieren. 
Da sowohl Autoverkehr als auch Fußgänger in diesem Gefährdungsgebiet unterwegs sind, wird die Stadt Bedburg vom Kreisverkehr Glesch bis zur Kreuzung Kolpingstraße die Straßen bis auf weiteres sperren. Das Ordnungsamt und die Polizei werden hier nun verstärkt kontrollieren müssen. 
Wir weisen nochmal auf die Gefährdungslage hin und bitten die BedburgerInnen eindringlich um besonnenes und verantwortungsvolles Verhalten.

16.07.2021 10:45 - Bedburg

Die Pegelstände der Erft sind im Stadtgebiet Bedburg während der Nacht nur geringfügig gestiegen. Damit ist die aktuelle Hochwassersituation in Bedburg weiter vergleichsweise ruhig. Die Retentionsflächen in Kerpen-Mödrath nehmen das Wasser bisher so gut auf, dass Bedburg offenbar von größeren zusätzlichen Wassermengen verschont bleibt.

In Abstimmung mit dem Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises, werden die bislang getroffenen Evakuierungen der AnwohnerInnen in Bedburg direkt an der Erft dennoch aus Sicherheitsgründen beibehalten.

Während der Nacht- und frühen Morgenstunden haben die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des städtischen Bauhofs weitere vorsorgliche Maßnahmen getroffen, die bei einer Verschärfung der Situation vor Ort umgesetzt würden (Sandsäcke befüllen, Sperrungen, Evakuierungsplanungen etc.) 
Die KollegInnen der Wasserrettung DLRG sowie weitere Rettungskräfte ruhen sich nach ihren Einsätzen in den stark betroffenen Hochwassergebieten in den vorbereiteten Unterkünften in Bedburg aus und werden hier versorgt.
 
Das Bürgertelefon wurde während der Nachstunden von den BedburgerInnen gut genutzt.

Das Bürgertelefon ist weiterhin unter 02272 402 800 zu erreichen.

16.07.2021 10:15 - Rhein-Erft-Kreis

Lage im Süden des Kreises weiterhin sehr angespannt - insbesondere rund um Erftstadt. Im Norden des Kreises ist die Lage über Nacht weitestgehend stabil geblieben.
Wir befinden uns weiterhin in einer akuten Menschenrettungsphase. Bitte halten Sie sich weiterhin an die Räumungsanforderungen in den gefährdeten Gebieten und kehren Sie nicht ohne Freigabe durch die Behörden aus der Evakuierung zurück. Auch im Norden des Kreises kann eine Verschärfung der Lage nicht ausgeschlossen werden.

Erftstadt-Blessem ist besonders stark von der Hochwasserlage betroffen. Mehrere Häuser wurden unterspült und manche sind sogar abgerutscht. In der Nacht und am Morgen wurden 55 Menschen aus den Häusern gerettet. Etwa 15 sind noch vom Wasser eingeschlossen.

Die Bundeswehr stellt kurzfristig weitere Kräfte zur Verfügung. Die Transportpanzer und Soldaten können zur Rettung/Bergung von Personen eingesetzt werden.

16.07.2021 09:20 - Bergheim

Evakuierungen wurden durchgeführt – Lage noch immer angespannt –
Bergheimer Sommerpark startet später!

Die Situation um das Hochwasser der Erft in Bergheim bleibt weiterhin angespannt. Am Abend des 15.07.2021 wurden Bürgerinnen und Bürger in ausgewählten gefährdeten Bereichen des Bergheimer Stadtgebietes evakuiert.

„Uns erreichen verständlicherweise zahlreiche Anrufe und Mails mit Fragen von Betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, wann sie wieder in ihre Wohnhäuser zurückkehren können. Am heutigen Morgen können wir jedoch noch nicht sagen, wann das für diese Menschen möglich ist. Das ist abhängig vom aktuellen Geschehen und den Entwicklungen im Stadtgebiet Bergheim und den umliegenden Kreisen. In unseren drei bereitgestellten Unterkünften in Bergheim ist zunächst für alles Notwendige gesorgt. Sobald wir Entwarnung geben können, werden die Betroffenen vor Ort natürlich sofort informiert. Aktuell befinden sich rund 100 Personen in den bereitgestellten Unterkünften. In einem von der Evakuierung betroffenen Bereich haben wir auch eine städtische Kita zunächst für den heutigen Tag geschlossen. Das betrifft aktuell die Kita Tummelkiste im Dänischen Weg. Notbetrieb für diese Einrichtung haben die Kitas Abenteuerland in der Meißener Straße sowie die Kita Rappelkiste in der Rilkestraße.

Keine Eröffnung des Bergheimer Sommerparks am heutigen Tag

Auch sollte heute eigentlich der Bergheimer Sommerpark, die Sommerkirmes vor dem Aachener Tor, eröffnen. Davon wird jedoch zunächst aufgrund der aktuell noch unsicheren Lage sowie aus Rücksicht und Respekt auf die Schicksale der vom Unwetter und Hochwasser betroffenen Menschen abgesehen. Bürgermeister Mießeler dazu: „Es gibt Tote und Verletzte in den umliegenden Städten, die Situation ist nach wie vor angespannt. Daher haben wir uns in Absprache mit dem Veranstalter darauf verständigt, den Bergheimer Sommerpark, sollte sich die Lage entspannen, zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen. Ich weiß, dass auch die Schausteller bereits durch die Pandemie erhebliche Belastungen und Einbußen auf sich nehmen mussten, aber in einer Situation wie dieser eine Sommerkirmes stattfinden zu lassen, erscheint Niemandem von uns aktuell angemessen und sicher genug.“

15.07.2021 21:30 - Bedburg

Die Freiwillige Feuerwehr und der Krisenstab der Stadt Bedburg haben mittlerweile vorsorglich die ca. 70 AnwohnerInnen der potenziell höchsten Hochwassergefahrenzone in der direkten Nähe der Erft evakuiert. Diese Hochwassergefahrenzonen sind im Vorfeld festgelegt. Die AnwohnerInnen der nächstmöglichen Gefährdung werden derzeit durch die Feuerwehr informiert und durch Lautsprecheransagen in den Straßen um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
Notunterkünfte sind vorbereitet, jedoch konnten die meisten der bisher Evakuierten privat unterkommen.
Neben den aktuellen Informationen aus der Leitstelle im Rhein-Erft-Kreis kontrolliert die Bedburger Feuerwehr alle 30 min die Pegelstände an verschiedenen Standorten in der Stadt um ggfs sofort eingreifen zu können.
 
Ein 70 Personen und 14 Boote starker Wasserrettungszug wird in der kommenden Stunde in Bedburg seine Basisstation einrichten. Dies ist eine Amtshilfe und Kooperation mit der Kreisstadt Bergheim.
 
Das Bürgertelefon steht die ganze Nacht unter 02272 402 800 zur Verfügung. Bitte hier nur in dringenden und notwendigen Fällen anrufen. Ebendies gilt für die Notrufnummer 112.

15.07.2021 19:49 - Bergheim

Kreisstadt evakuiert betroffene Bergheimerinnen und Bergheimer
Da die Gefahrenlage um das Hochwasser in Bergheim weiterhin besteht und von steigendem Pegel der Erft auszugehen ist, werden einige Städte entlang der Erft, so auch die Kreisstadt Bergheim, Betroffene innerhalb der gefährdeten Hochwasserbereiche evakuieren.

Was heißt dies genau und wie ist das Procedere?

Es gibt konkret sich zuordnen lassende Betroffene (ausgewählte Adressen, Straßenzüge), die kurzfristig auf die Evakuierung vorbereitet werden. Diese werden selbstverständlich persönlich hierüber informiert. Soweit eine private Unterbringung nicht möglich ist, wird diese wie folgt aufgeteilt: Betroffene aus Paffendorf und Bergheim werden im MEDIO.RHEIN.ERFT untergebracht, Betroffene aus Zieverich werden in der Dreifachsporthalle des Gutenberg Gymnasiums untergebracht und Betroffene aus den Stadtteilen Quadrath-Ichendorf und Ahe werden im Bürgerhaus in Quadrath-Ichendorf untergebracht. Andere Bergheimer Stadtteile sind aktuell nicht betroffen.

„Ich bitte hiermit um Verständnis und um Mithilfe bei der Befolgung der Anweisungen und Handlungsempfehlungen, die euch die Einsatzkräfte mitteilen. Nochmals an dieser Stelle mein ganz besonderer Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren großartigen und ausdauernden Einsatz!“, so Bürgermeister Volker Mießeler.

Es werden zudem aktuell zwei Autobahnen aufgrund der eingetretenen Wassermengen und der damit zusammenhängenden Gefahrenlage zunächst gesperrt:

  • A 4 ab Kreuz Köln West bis Kreuz Kerpen
  • A 61 ab Weilerswist bis Bergheim

Es gelten die entsprechend ausgeschilderten Umleitungen.

15.07.2021 17:49 -  Bedburg

Achtung Vorwarnstufe Hochwasser für Stadt Bedburg
 
Die Freiwillige Feuerwehr und der Krisenstab der Stadt Bedburg bitten aufgrund der noch akuten Hochwasserlage alle BedburgerInnen ab sofort regelmäßig auf Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr über die Straßen, die Meldungen auf der Homepage (www.bedburg.de), bei Facebook und in den Medien zu achten. Auch über die NINA Warn App wird regelmäßig aus Bedburg informiert.
 
Es gib ab sofort für Notfälle und dringende Anliegen, die Hochwasserlage betreffend, ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 02272 402 800.
 
Wir bitten Sie den Notruf 112 nur in lebenswichtigen Notfällen anzurufen, um die Rettungskräfte dort einsetzen zu können, wo es dringend ist.
 
Wir bitten alle BedburgerInnen möglichst zuhause zu bleiben. Die Feuerwehr wird die Wohngebiete, die direkt an der Erft liegen, zusätzlich informieren.
 
Derzeit ist es noch unklar, ob und in welchem Umfang Bedburg vom Hochwasser betroffen sein wird. Die Feuerwehr und der Krisenstab haben alle notwendigen Maßnahmen vorbereitet und werden diese rechtzeitig umsetzen.
Deshalb bleiben Sie wachsam aber vor allem: bleiben Sie ruhig.
 
Wir informieren Sie weiterhin!

15.07.2021 17:48 - Hürth

Wegen Starkregen: Feuerwehr im Dauereinsatz

Bürgermeister Dirk Breuer informierte sich am Morgen danach in den Stadtteilen vor Ort

Hürth (pü) –  Die gute Nachricht vorweg: Menschen waren offensichtlich nicht in Gefahr infolge des gestrigen Dauerregens. Über 500 Anrufe registrierten die Mitarbeiter der Feuerwehr an der Rettungswache an der Luxemburger Straße im Stadtteil Hermülheim bis heute. Bis zu 60 Florianjünger, davon überwiegend rund 50 freiwillige Kräfte, waren seit 17:59 Uhr rund um die Uhr im Dauereinsatz. Priorisiert wurden die Einsätze in der Reihenfolge nach Gefahren, die eine Bedrohung für die Bevölkerung darstellen und nach Höhe der Pegelstände in den von Regen gefluteten Kellerräumen.

Vier Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Jedes ist mit Pumpen ausgestattet, die pro Minute bis zu 1.600 Liter Wasser abpumpen können. Darüber hinaus war ein Mannschaftstransportfahrzeug mit Tauchpumpen eingesetzt. Zwei Mitarbeiter wurden im Rahmen der Amtshilfe nach Erftstadt beordert. Dort unterstützten sie die dortige Wehr bei der Bekämpfung von Wassermassen infolge der übers Ufer getretenen Erft.

Bürgermeister Dirk Breuer verschaffte sich heute in den Stadtteilen vor Ort ein Lagebild. „Gott sei Dank gibt es keine Personenschäden zu beklagen“, atmete Hürths Erster Bürger auf und

berief anschließend den Krisenstab der Stadt Hürth ein. Dort verschaffte er sich ihm im Rahmen einer Zoom-Konferenz unter anderem einen Überblick über Schäden, die es infolge des Starkregens an städtischen Gebäuden zu beklagen gibt.

Davon betroffen sind die Kindertagesstätten Hürther Strolche und Vorwitznasen, die Clementinenschule, die Carl-Orff-Schule, die Wendelinusschule, die Sporthalle am Albert-Schweitzer-Gymnasium und der Kunstrasenplatz im Stadtteil Stotzheim. Als Vorsichtsmaßnahmen sind sämtliche städtischen Rasenplätze vorübergehend gesperrt.

Von den Wassermassen stark betroffen waren unter anderem die Weierstraße, der Schlangenpfad, die Talmühlenstraße, die Mühlenstraße, die Duffesbachstraße und die Weiherstraße. Die Stadtwerke Hürth sichern den dortigen Anwohnern eine Sperrmüllsonderabholung zu, die am 16. und 17. Juni erfolgen soll.

15.07.2021 17:40 - Rhein-Erft-Kreis

Nach der 3. Sitzung des Krisenstabs teilt der Rhein-Erft-Kreis folgendes mit:

Da weiterhin nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Pegel der Erft noch deutlich steigen, bittet der Krisenstab des Kreises die Städte entlang der Erft nachdrücklich die Evakuierungen innerhalb der gefährdeten Hochwasserbereiche weiter voranzutreiben.

15.07.2021 16:58 - Hürth

Im Zusammenhang mit den Starkregenereignissen gab über 500 Anrufe bei der Feuerwehr Hürth. Stand 12.30 Uhr heute gab es ca. 200 offene Einsatzmeldungen im Zusammenhang mit den Starkregenereignissen. Priorisiert werden die Einsätze in der Reihenfolge nach Gefahren, die eine Bedrohung für die Bevölkerung darstellen und nach Höhe der Pegelstände in den von Regen gefluteten Kellerräumen.

15.07.2021 13:39 - Bergheim

Warnung vor Hochwasser der Erft in Bergheim!
Die Kreisstadt Bergheim wart die Bevölkerung vor einem am heutigen Nachmittag, den 15.07.2021, einsetzenden Hochwasser durch einen möglichen Dammbruch entlang der Erft.

Die Hochwasserwarnung wird für das gesamte Bergheimer Stadtgebiet ausgesprochen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden unbedingt gebeten, sich nicht im Uferbereich entlang der Erft aufzuhalten, es besteht die Gefahr einer reißenden Strömung. Flutwellen können Menschen überraschen und das Ufer kann einbrechen. Die Standsicherheit von Bäumen im Böschungsbereich kann ebenfalls gefährdet sein. Auch wird dringend darum gebeten, sich bei Hochwasser nicht in Kellerräumen aufzuhalten. Fahrzeuge, die sich in Garagen/ Tiefgaragen, in unmittelbarer Nähe der Erft, befinden, sollten entfernt werden. Alle Bereiche entlang der Erft sollten weiträumig umfahren werden.

Handlungsempfehlungen:

• Fenster und Türen schließen
• Auf Lautsprecherdurchsagen achten
• In den Medien informieren/ Radio einschalten
• Schutz von Nutzvieh und Haustieren
• Evakuierung vorbereiten
• Informieren Sie Ihre Nachbarn

Das Bürgertelefon der Stadt Bergheim steht unter Tel.: 02271- 89 222 zur Verfügung.

15.07.2021 13:36 - Elsdorf

Seitens der Stadt Elsdorf folgender Stand in Sachen Hochwasser: 
Elsdorf ist bisher vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Es kam zu zehn Einsätzen seitens der Feuerwehr. Fast alle Einsätze konzentrierten sich auf die Ortsteile Heppendorf und Widdendorf. Wegen überspülter Straßen und vollgelaufener Keller waren die Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Die Schäden konnten relativ zügig beseitigt werden. 
Aufgrund des Starkregens sind die Kanäle am Limit. Die Stadt bitte daher darum, so wenig Abwasser wie möglich zu produzieren und auf die Nutzung Ihrer Wasch- und Spülmaschine sowie wenn möglich auch auf das Duschen zu verzichten, bis sich die aktuell immer noch angespannte Lage wieder beruhigt hat. Die Stadt bittet zudem darum, sich nicht in der Nähe der Erft - auch nicht am Speedway Terra Nova aufzuhalten. Es droht eine noch nicht genau einzuschätzende Gefahr am Gewässer durch einen Dammbruch in Erftstadt.