[ Stand: 04 Juni 2020 - 14:20 Uhr ]

Kreis unterstützt ehrenamtliche Aktivitäten mit 25.000 Euro Landesmitteln

Bild zeigt Puzzle mit Menschenfiguren und alle sind eine Einheit
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vege, fotolia.de

Das Land hat dem Rhein-Erft-Kreis zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Wer ist berechtigt, die Mittel zu erhalten?

Die finanzielle Unterstützung richtet sich an Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, selbstorganisierte, bürgerschaftlichen Initiativen der Nachbarschaftshilfe und Vereine im Rhein-Erft-Kreis, die mit ihren Hilfsangeboten vor allem älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Corona-Krise zur Seite stehen.

Eine Auszahlung von Mitteln an natürliche Personen ist ausgeschlossen.

Was kann gefördert werden?

Mit den bereitgestellten Mitteln gilt es, bestehende oder neu entstehende ehrenamtliche Aktivitäten zu unterstützen, damit die Engagierten ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren sowie erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser und mit angemessenen Schutzvorkehrungen umsetzen können. Zum Beispiel können Einkaufsdienste oder auch psychosoziale Angebote gefördert werden.

Beispiele für entstandene Auslagen/ Aufwände, welche erstattet werden können:

  • Material für das Nähen von Behelfsmasken (u. a. Anschaffung oder Anmietung von Nähmaschinen, Stoff, Nähgarn, Befestigungsbänder, etc.)
  • Anschaffung/Kauf von Schutzbekleidung (Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel)
  • Einrichtung von Videokonferenzen (Lizenzgebühren), Website-Gestaltung, Hosting
  • Erstattung von Fahrtkosten bei Nutzung von PKWs und Lieferwagen oder des ÖPNVs unter der Beachtung des Landesreisekostengesetzes
  • Öffentlichkeitsarbeit

Wie hoch ist die Förderung?

Um möglichst viele gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, können Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine die Erstattung von Auslagen bis zu 500 Euro beantragen.

Ausgaben über einem Gesamtwert von 250 Euro sind per Rechnungen, Kassenbons, Kontoauszüge oder sonstige Nachweise, sowie eine Dokumentation über die Ausgaben und den Zweck nachzuweisen, ansonsten reichen Eigenerklärungen.

Darüber hinaus müssen die Auslagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 entstanden sein.

Doppelförderungen sind ausgeschlossen.

Bis wann können Mittel beantragt werden?

Grundsätzlich können die Mittel bis Ende des laufenden Haushaltsjahres, also bis zum 31. Dezember 2020, ausgezahlt werden.

Die Anträge werden auf Plausibilität geprüft und die Mittel unter Beachtung einer territorialen Ausgewogenheit im Kreis - und nur solange die Landesmittel in Höhe von 25.000 Euro nicht aufgebraucht sind - ausgezahlt.

Wie können die Mittel beantragt werden?

Die Anträge sind auf dem Postweg zu senden an:

  • Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
    01/2 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Willy-Brandt-Platz 1
    50126 Bergheim

Den Antrag können Sie unter Downloads herunterladen.