Anerkennung der Förderfähigkeit von voll- und teilstationären Betreuungseinrichtungen

Der Rhein-Erft-Kreis als örtlicher Sozialhilfeträger ist zuständig für die Anerkennung der Förderfähigkeit von voll- und teilstationären Betreuungseinrichtungen nach der Verordnung zur Durchführung des Alten- und Pflegegesetzes NRW (APG-DVO NRW). Diese Einrichtungen haben einen Anspruch auf Anerkennung der Förderfähigkeit und somit auf indirekte Förderung durch Pflegewohngeld bzw. Aufwendungszuschuss bei Kurzzeit-, Verhinderungs- und Tagespflege, wenn sie über gesetzlich definierte bauliche Ausstattungen verfügen.

Diesem Anerkennungsverfahren soll bereits in der Planungsphase ein Abstimmungsverfahren über die geplante Neu- oder Umbaumaßnahme vorausgehen.

Benötigte Unterlagen: 
  • Formloser Antrag mit Beschreibung des Bauvorhabens
  • Baupläne
  • Nettogrundflächenberechnung
  • Pflegekonzept
Ansprechpartner: 
  • Frau Bongardt
    Tel.: 02271/83-15127
Gebühren: 
  • 25,00 Euro pro geschaffenem Platz
    im Abstimmungsverfahren
  • 100,00-2.000,00 Euro (je nach Sachlage)
    im Anerkennungsverfahren der Förderfähigkeit
Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Nach Eingang und Sichtung der Planungs- und konzeptionellen Unterlagen wird ein persönliches Abstimmungsgespräch mit allen Beteiligten (Betreiber, Architekt, Investor, Wohn- und Betreuungsaufsicht, ggf. Landschaftsverband Rheinland) anberaumt.

Beim Umbau bestehender Einrichtungen können Planungsbesonderheiten auch direkt vor Ort besprochen werden. Bei Bedarf werden auch mehrere Abstimmungsgespräche geführt.