Mobilitätshilfe

Leistungen zur Sozialen Teilhabe werden erbracht, um eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern. Eine derartige Leistung sind insbesondere gem. § 83 SGB IX Leistungen zur Mobilität.

Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Die meisten können selbst am besten entscheiden, wer ihnen bei der gleichberechtigten Teilhabe, z.B. beim Museums- oder Konzertbesuch, helfen soll. Um ihnen in solchen Bereichen Wahlfreiheit zu geben, gibt es das Persönliche Budget. Menschen mit Behinderungen können ein Persönliches Budget beantragen und so ein großes Stück Verantwortung für sich selber tragen. Statt festgelegter Sach- und Dienstleistungen erhalten sie eine Geldleistung. So können sie selbst Käufer, Kunden und Arbeitgeber werden und entscheiden, wer, wann, wie, wo und welche Leistung für sie erbringen soll. Nähere Informationen zum Persönlichen Budget erhalten Sie unter nachstehender Kontaktadresse.

Benötigte Unterlagen: 
  • Sozialhilfegrundantrag mit Nachweis über Einkommen, Vermögen und über monatlich anfallende Kosten (Miete, Versicherungen o.ä.)
  • Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Aktuelle ärztliche Unterlagen, aus denen die Art und Schwere der Behinderung hervorgeht
  • Kopie des Schwerbehindertenausweises
  • Nachweis des Pflegegrades und der erhöhten Betreuungsleistungen der Pflegekasse.
  • Mitteilung über die Höhe der beantragen Mobilitätshilfe
  • Vorlage von zwei Kostenvoranschlägen für die beantragten Fahrten
  • Beantwortung der Fragen:
    • Ist ein eigenes KFZ vorhanden?
    • Ist eine Begleitperson erforderlich?
    • Wie wurden die Fahrten bisher durchgeführt?
    • Werden Leistungen durch den Landschaftsverband Rheinland erbrachte? Wenn ja, bitte Nachweis vorlegen (aktueller Hilfeplan und Bewilligung)
    • Begründung, weshalb die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht zumutbar ist (z.B. ärztliches Attest)
    • Falls vorhanden, die Bestellungsurkunde des gesetzlichen Betreuers
Ansprechpartner: 
  • Frau Sonntag
    Tel.: 02271/83-15082
Gebühren: 

Es fallen keine Gebühren an.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Der Sozialhilfebedarf muss sofort gemeldet werden, da eine rückwirkende Bewilligung nicht möglich ist. Die Dauer der Antragsbearbeitung ist sehr unterschiedlich, da sie sich nach der Vorlage der Unterlagen richtet.