Ausfuhrkennzeichen beantragen

Fahrzeug soll exportiert werden (Ausfuhr ins Ausland). Dafür benötigt man ein sogenanntes Ausfuhrkennzeichen.

Für die Zuteilung von Ausfuhrkennzeichen muss der Halter persönlich vor Ort sein. Eine Bevollmächtigung ist in diesem Fall NICHT möglich.

Benötigte Unterlagen: 
  • Ausweisdokumente (Personalausweis oder Pass in Verbindung mit einer aktuellen Meldebescheinigung)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • gültiger Prüfbericht Hauptuntersuchung
  • ggf. Prüfbericht Sicherheitsprüfung (§ 29 StVZO)
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer vom Halter unterschrieben (Siehe Downloads,nur dieses Formular wird vor Ort akzeptiert)
  • Bei einer ausländischen Bankverbindung muss die IBAN und BIC angegeben werden
  • Versicherungsbestätigungkarte für Ausfuhrfahrzeuge (gelb)
  • ggf. Kennzeichenschild/er, wenn das Fahrzeug zugelassen ist
  • Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung bei Nutzung des Fahrzeuges als Firmenfahrzeug + Ausweisdokumente des Geschäftsführers
  • Zulassung auf Minderjährige nur nach vorheriger Absprache mit der Zulassungsstelle möglich!
  • Fahrzeug (muss vor Ort sein)
Besonderheiten: 

Für die Zuteilung von Ausfuhrkennzeichen muss der Halter persönlich vor Ort sein. Eine Bevollmächtigung ist in diesem Fall NICHT möglich.

Das Fahrzeug ist von der Zulassungsbehörde anhand der Fahrzeugidentifizierungsnummer zu identifizieren. Hierfür ist die Vorführung des Fahrzeuges erforderlich. Das Fahrzeug muss bei der Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens vor Ort sein. Die Vorführung des Fahrzeuges ist vor der Zulassung erforderlich.

Das Kennzeichenschild ist rechts mit einem roten Balken versehen, in dem das Ablaufdatum eingeprägt ist.

Vorlagepflicht des Hauptuntersuchungsberichtes

Der Hauptuntersuchungsbericht ist im Original vorzulegen. Die Vorlage ist auch dann erforderlich, wenn in der Zulassungsbescheinigung das Datum der nächsten Untersuchung eingestempelt ist. 

Dies gilt nicht für Neufahrzeuge, die bisher nicht zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden mussten.

FAQs: 

Muss das Fahrzeug vor Ort sein?

Ja, da bei einem Ausfuhrkennzeichen das Fahrzeug vorgeführt werden muss.

Wie lange ist das Ausfuhrkennzeichen gültig?

Mindestens 14 Tage und maximal 1 Jahr ist das Ausfuhrkennzeichen gültig.

Rechtliche Grundlagen: 
  • Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Gebühren: 

Es wird eine Grundgebühr i.H.v. 34,60 € erhoben.

Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühr individuell aus verschiedenen Gebührenpositionen zusammensetzt und deshalb nur die Grundgebühr genannt werden kann. Die konkrete Verwaltungsgebühr ist individuell zu berechnen und kann erst bei Vorlage der Fahrzeugdokumente in der Zulassungsstelle festgestellt werden.

Beachten Sie zudem, dass sich bei der Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette die Gebühr auf jeden Fall erhöht.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Ausfuhrkennzeichen werden täglich nur bis 12.00 Uhr am Vormittag (Donnerstagnachmittag bis 17.00 Uhr) bearbeitet. Bitte planen Sie bei Ihrer Vorsprache eine gewisse Wartezeit in der Zulassungsstelle, die Zeit für die Vorführung des Fahrzeuges und die Zeit für das Prägen der Schilder entsprechend ein.

Vorführtermine:

  • Montag - Freitag: 10:00 Uhr und 12:00 Uhr
  • Donnerstag zusätzlich: 16:00 Uhr und 17:00 Uhr

Für die Vorführung muss kein gesonderter Termin vereinbart werden. Im Rahmen der Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens werden die Vorführungen zu den o. g. Uhrzeiten durchgeführt.