Umschreibung eines Fahrzeuges mit deutschem auswärtigem Kennzeichen

Fahrzeuge, die bisher in einem anderen Zulassungsbezirk zugelassen waren, müssen bei Umzug oder Verkauf in den Rhein-Erft-Kreis umgeschrieben werden.

Benötigte Unterlagen: 
  • Ausweisdokumente
    (Personalausweis, Pass + aktuelle Meldebescheinigung)
  • Vollmacht bei Vertretung + Ausweisdokumente des Vollmachtgebers
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) /Betriebserlaubnis
  • gültiger Prüfbericht Hauptuntersuchung
  • ggf. Prüfbericht Sicherheitsprüfung (§ 29 StVZO)
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
  • Versicherungsnachweis in Form einer elektronischen Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer)
  • bisherige Kennzeichenschilder, sofern das Fahrzeug zugelassen ist - Besonderheiten beachten!
  • Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung bei Nutzung des Fahrzeuges als Firmenfahrzeug + Ausweisdokumente des Geschäftsführers
  • Zulassung auf Minderjährige nur nach vorheriger Absprache mit der Zulassungsstelle möglich!
Besonderheiten: 

Seit dem 01.10.2019 kann ein auswärtiges Kennzeichen auch bei einem Halterwechsel behalten werden. In dem Fall müssen die alten Kennzeichen in der Zulassungsstelle nicht vorgelegt werden.

FAQs: 

Kann ich die Schilder auch schon vor meinem Besuch in der Zulassungsstelle kaufen?

Ja, jedoch muss eine gültige Reservierung des Kennzeichens vorliegen und die Schilder vorschriftsmäßig passend zur Fahrzeugart sein (kein einzeiliges Autoschild auf Motorrad).

Kann ich mein Fahrzeug auch bei der Behörde meines Zweitwohnsitzes zulassen?

Nein, die Fahrzeugzulassung ist nur bei dem Straßenverkehrsamt des Hauptwohnsitzes möglich.

Muss ich bei einem finanzierten Fahrzeug den Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) bei der Bank anfordern?

Dies ist abhängig von dem konkreten Vorgang, wenn Sie sich unsicher sind, ob sie den Fahrzeugbrief benötigen, können Sie gerne mit der Zulassungsstelle Konktakt aufnehmen.

Rechtliche Grundlagen: 
  • Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Gebühren: 

Es wird eine Grundgebühr i.H.v. 30,20 € erhoben.

Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühr individuell aus verschiedenen Gebührenpositionen zusammensetzt und deshalb nur die Grundgebühr genannt werden kann. Die konkrete Verwaltungsgebühr ist individuell zu berechnen und kann erst bei Vorlage der Fahrzeugdokumente in der Zulassungsstelle festgestellt werden.

Beachten Sie zudem, dass sich bei der Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette die Gebühr auf jeden Fall erhöht.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Bei Erwerb eines zugelassenen Fahrzeuges oder Zuzug in den Rhein-Erft-Kreis ist die Ummeldung unverzüglich erforderlich

Bei Vorsprache in der Zulassungsbehörde wird die Zulassung des Fahrzeuges durchgeführt.