Führerschein erstmals beantragen

Ein Führerschein wird erstmalig (d.h. ohne Vorbesitz irgendeines Führerscheins) beantragt.

Benötigte Unterlagen: 
  • Personalausweis, Pass oder elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)
  • ein biometrisches Lichtbild (Mindestgröße 35 x 45 mm ohne Kopfbedeckung)
  • Name und Anschrift Ihrer Fahrschule
  • ggf. Anlage bei Beantragung mehrerer Klassen
  • Für die Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L und T:
    • Sehtest-Bescheinigung
    • Erste-Hilfe-Bescheinigung (mind. 9 x 45 min)
  • Begleitetes Fahren ab 17 (BF 17; s. Dienstleistung "Begleitetes Fahren ab 17 beantragen"):
    • Anlage BF 17 unter Angabe der Begleitperson
    • Anlage BF 17 (Einverständnis Begleitperson)
  • Für die weiteren Klassen siehe Dienstleistung "Führerschein erweitern"
Besonderheiten: 

Die persönliche Vorsprache der Antragstellerin/des Antragstellers ist erforderlich wegen der Unterschrift für den Kartenführerschein (ggf. bei Fahrschule zu leisten).

FAQs: 

Wie alt darf ein Sehtest bei Antragstellung sein?

Maximal 2 Jahre.

Kann die Fahrerlaubnisprüfung auch in einer Fremdsprache abgelegt werden?

Ja. Auf dem Antrag können Sie angeben, in welcher Fremdsprache (abschließend aufgeführt) Sie die Fahrerlaubnisprüfung ablegen möchten.

Wie lange ist die "Erste-Hilfe-Bescheinigung" gültig?

Ein Leben lang.

Wer stellt die Mofa-Prüfbescheinigung aus?

Eine Mofa-Prüfbescheinigung ist keine Fahrerlaubnis. Die Fahrschule beantragt die Abnahme der Prüfung direkt beim TÜV Rheinland.
Der TÜV möchte sich ggf. jedoch über die Eignung erkundigen und verweist die Mofa-Bewerber dazu an den Rhein-Erft-Kreis.
Für die Bescheinigung an den TÜV inkl. Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)-Anfrage wird eine Gebühr von 8,40 € berechnet.

Warum habe ich nach der Prüfung keinen Führerschein erhalten?

Sollten Sie bereits im Besitz eines Führerscheins sein oder Ihr Führerschein kann nicht ausgehändigt werden, erhalten Sie vom TÜV eine Prüfungs-Bescheinigung.
Mit der TÜV-Bescheinigung, Ihrem Ausweis und dem ggf. bereits vorhandenen Führerschein sprechen Sie bitte in der Führerscheinstelle zu den Öffnungszeiten vor, um sich einen vorläufigen Führerschein bzw. eine BF17-Bescheinigung ausstellen zu lassen (Gebühr 7,70 €). Ggf. muss auch ein neuer Karten-Führerschein bestellt werden (Gebühren insg. 20,24 €).

Rechtliche Grundlagen: 
Ansprechpartner: 

Die Beantragung kann sowohl im Bürgerbüro Ihrer Stadtverwaltung als auch bei der Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises in Bergheim erfolgen. Die Abholung ist ausschließlich in der Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises möglich.

Gebühren: 

42,60 € oder 43,40 € (falls mit der Erteilung der Kl. A1, A2, A, B, BF17, BE erstmals die Probezeit beginnt), zusätzlich 6,75 € für Express-Antrag in der Führerscheinstelle.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Etwa 3-5 Wochen nach Eingang des vollständigen Antrages in der Führerscheinstelle wird der Prüfauftrag an den TÜV gesendet, der Ihre Fahrschule informieren wird.

Nach 1 1/2 Wochen kann der Prüfauftrag bereits erteilt werden, wenn Sie Ihren Antrag direkt in der Führerscheinstelle in Bergheim per Express stellen (erhöhte Gebühr in Höhe von 6,75 €); das Expressverfahren kann nicht bei den kreisangehörigen Städten beantragt werden.

Sie haben 1 Jahr nach Erteilung des Prüfauftrages Zeit, die theoretische Fahrerlaubnisprüfung abzulegen. 12 Monate ab bestandener Theorie- muss die praktische Fahrerlaubnisprüfung bestanden werden. Anderenfalls verfällt Ihre theoretische Prüfung, Ihr Antrag und je nach Vertrag Ihr Ausbildungsverhältnis mit der Fahrschule.

Die Erteilung der Fahrerlaubnis ist nur innerhalb von 2 Jahren nach vollständiger Fahrerlaubnisprüfung möglich.