Waffenbesitzkarte (WBK); Voreintrag Kurzwaffe oder Schalldämpfer

Der Erwerb einer Kurzwaffe oder eines Schalldämpfers bedarf der vorherigen Erwerbserlaubnis in Form des sogenannten Voreintrags in die WBK.

Benötigte Unterlagen: 

Kurzwaffe:

Mit dem Voreintrag einer Kurzwaffe wird der Waffentyp (Revolver, Pistole) und das Kaliber (z.B. 9mm Para) festgelegt. Die Erwerbserlaubnis gilt ein Jahr, eine Verlängerung ist nicht möglich.

Benötigte Unterlagen:

• Antrag auf Erteilung zum Erwerb einer Kurzwaffe nach dem WaffG

• Bedürfnisnachweis in Form eines gültigen Jagdscheins oder

• Bedürfnisnachweis in Form einer Bedürnisbescheinigung eines anerkannten Schießsportverbandes

Schalldämpfer:

Der Voreintrag für einen Schalldämpfer kann nur für schalenwildtaugliche Büchsenkaliber erteilt werden. Die Erwerbserlaubnis gilt ein Jahr, eine Verlängerung ist nicht möglich.

Benötigte Unterlagen:

• Antrag auf Erteilung zum Erwerb einer Kurzwaffe nach dem WaffG

• Bedürfnisnachweis in Form eines gültigen Jagdscheins

Hinweis: Der Antragsvordruck und alle benötigten Unterlagen müssen im Original übersandt werden. Eine elektronische Antragstellung ist nicht möglich.

FAQs: 

Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit die WBK erteilt werden kann?

Die WBK kann nur erteilt werden, wenn durch einen gültigen Jagdschein oder eine Bescheinigung eines anerkannten Schießsportverbandes ein Bedürfnis nachgewiesen wird.

Rechtliche Grundlagen: 
Ansprechpartner: 
  • Frau Beusch
    Tel.: 02271/83-13121
  • Frau Rauthe
    Tel.: 02271/83-13124

    Philipp-Schneider-Straße 8-10
    50171 Kerpen

Gebühren: 
  • Ausstellung WBK + Voreintrag 1. Kurzwaffe oder eines Schalldämpfers: 50,00 €
  • Voreintrag jeder weiteren Kurzwaffe: 35,00 €
  • Anmeldung jeder (weiteren) Kurzwaffe oder Schalldämpfers: 25 €
Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Nach Erwerb der Kurzwaffen oder des Schalldämpfer sind diese binnen 2 Wochen schriftlich unter Vorlage der WBK bei der Behörde anzuzeigen. Die Bearbeitung des Antrags nimmt ca. 2 Wochen in Anspruch.

Sobald der Antrag vorliegt, prüft die Waffenbehörde, ob der Antragsteller über die erforderliche Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung verfügt und ob ein Bedürfnis vorliegt.