Sprengstofferlaubnis

Die Erlaubnis nach § 27 SprengG berechtigt zum Erwerb, Verbringen innerhalb der Bundesrepublik, zur Aufbewahrung, Verwendung und Vernichtung der in der Erlaubnis eingetragenen explosionsgefährlichen Stoffe (in der Regel Schwarzpulver zum Vorderladerschießen, Böllerpulver zum Böllerschießen und/oder Nitrozellulosepulver zum Wiederladen von Patronenhülsen).

Benötigte Unterlagen: 
  • Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gem. § 27 SprengG
  • Fachkundennachweis (Unbedenklichkeitsbescheinigung)

Hinweis: Der Antragsvordruck muss unterschrieben im Original übersandt werden (keine elektronische Antragstellung möglich).

FAQs: 

Welche Voraussetzungen sind für die Erteilung einer Sprengstofferlaubnis zu erfüllen?

  • Persönliche Zuverlässigkeit
  • Fachkundenachweis
  • Bedürfnis
  • geeignete Lagerstätte
Rechtliche Grundlagen: 
Ansprechpartner: 
  • Frau Beusch
    Tel.: 02271/83-13121
  • Frau Rauthe
    Tel.: 02271/83-13124

    Philipp-Schneider-Straße 8-10
    50171 Kerpen
Gebühren: 
  • Ausstellen der Erlaubnis: 50 – 150 EURO
  • Verlängerung der Erlaubnis: 40 EURO
  • wesentliche Änderung der Erlaubnis: 40 EURO
  • ggf. erforderliche Zuverlässigkeitsprüfung: 30 EURO
  • Ausnahme vom Alterserfordernis: 50 EURO
Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Vor Antragstellung muss ein Fachkundenachweis (Unbedenklichkeitsbescheinigung) gem. § 34 Absatz 2 der 1. SprengV erworben werden.

Die Bearbeitung des Antrags nimmt bis zu 4 Wochen in Anspruch.

Die Erlaubnis ist maximal fünf Jahre gültig und wird für eine bestimmte Höchstmenge an explosionsgefährlichen Stoffen erteilt.