Mit Beschluss des Kreistages vom 10.12.2015 (365/2015) wurde die Kreisverwaltung mit der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes beauftragt.

Bild über Schadstoffimmisionen
©

CrazyCloud, fotolia.de

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Der Projektträger Jülich setzt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums das Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen, die Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung sowie das Programm zur Förderung der energetischen Biomassenutzung um.

Mit Beschluss des Kreistages vom 10.12.2015 (365/2015) wurde die Kreisverwaltung mit der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes beauftragt.

Die Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes mit dem Titel KSI: Teilkonzept „Liegenschaften und Portfoliomanagement“ für den Rhein-Erft-Kreis wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (Förderkennzeichen: 0K03145; Bewilligungszeitraum: 01.09.2016 bis 31.08.2017). Das Klimaschutzteilkonzept, welches vom Büro Dorsch und Hoffmann GmbH aus Erkrath erstellt wird, soll als strategische Planungs- und Entscheidungshilfen dienen bzw. soll zeigen, wie durch abgrenzbare, besonders klimafreundliche Maßnahmen Treibhausgase und Energieverbräuche im Rhein-Erft-Kreis nachhaltig reduziert werden können.

Weiterhin dient das Klimaschutzteilkonzept der Schaffung einer geförderten Stelle für das Klimaschutzmanagement im Rhein-Erft-Kreis.

Das Klimaschutzteilkonzept umfasst neben der Darstellung der Energie- und Treibhausgasbilanz des Rhein-Erft-Kreises und den Entwicklungsmöglichkeiten eines Energiemanagements einen Bestands- und Maßnahmenkatalog für ausgewählte Liegenschaften. Hierin sind Sanierungsmaßnahmen beschrieben, die der Einsparung von Treibhausgasemissionen dienen sollen.

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und der Nationalen Klimaschutzinitiative

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und der Nationalen Klimaschutzinitiative