Wohn-/Betreuungsaufsicht

Menschen, die ambulante und stationäre Wohn- und Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen, sollen umfassend gut betreut werden. Nach dem im Oktober 2014 reformierten Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) sollen sie insbesondere:

  • ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können,
  • in der Wahrnehmung ihrer Selbstverantwortung unterstützt werden,
  • vor Gefahren für Leib und Seele geschützt werden,
  • in ihrer Privat- und Intimsphäre geschützt sowie in ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität geachtet werden,
  • eine am persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde und qualifizierte Betreuung erhalten,
  • umfassend über Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege und Behandlung informiert werden,
  • Wertschätzung erfahren, sich mit anderen Menschen austauschen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben,
  • ihrer Kultur und Weltanschauung entsprechend leben und ihre Religion ausüben können und
  • in jeder Lebensphase in ihrer unverletzlichen Würde geachtet und am Ende des Lebens auch im Sterben respektvoll begleitet werden.

Dafür müssen die Anbieter von Wohn- und Betreuungsleistungen die gesetzlichen Rahmenbedingungen gewährleisten.

Bild mit Maus, Tastatur und Post-IT QUALITÄT
©

Markus Mainka, fotolia.de

Das Team der Wohn- und Betreuungsaufsicht überwacht die Leistungsangebote turnusgemäß auf der Grundlage eines landeseinheitlichen Rahmenprüfkatalogs.Weiterlesen

Bild zeigt Person, tippend am Laptop
©

pressmaster, fotolia.de

Die Ergebnisberichte der Regelprüfungen für Einrichtungen mit umfassendem Leistungsangebot, anbieterverantworteten Wohngemeinschaften und Gasteinrichtungen.Weiterlesen