Ersatz-Fahrzeugschein

Die Beantragung einer Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil I (Ersatz-Fahrzeugschein) kann aus folgenden Gründen erforderlich sein:

  • bei Diebstahl
  • bei Verlust
  • bei Unleserlichkeit
Benötigte Unterlagen: 
  • Personalausweis/Pass
  • Fahrzeugbrief/Zulassungsbescheinigung Teil II
  • gültiger Prüfbericht Hauptuntersuchung
  • ggf. Prüfbericht Sicherheitsprüfung
  • ggf. Diebstahlanzeige der Polizei/ggf. Verlusterklärung
  • Bei Vertretung: Vollmacht, Ausweis des Bevollmächtigten und des Vollmachtgebers sowie die vom im KFZ-Brief eingetragenen Halter unterschriebene Verlusterklärung
  • Bei Minderjährigen die Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten oder des Vormundes und deren Ausweisdokumente
  • Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung bei Nutzung des Fahrzeuges als Firmenfahrzeug
Besonderheiten: 

Vorlagepflicht für Hauptuntersuchungsberichte

Der Hauptuntersuchungsbericht ist im Original bei jeder An- oder Ummeldung eines Fahrzeuges vorzulegen. Die Vorlage ist auch dann erforderlich, wenn in der Zulassungsbescheinigung das Datum der nächsten Untersuchung eingestempelt ist.

Dies gilt nicht für Neufahrzeuge, die bisher nicht zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden mussten.

Sollte die Hauptuntersuchung abgelaufen sein, muss vorher mit der Zulassungsbehörde telefonisch Kontakt aufgenommen werden, da ohne gültige Hauptuntersuchung kein Ersatzschein ausgestellt werden kann.

Kooperation der Stadt Köln und des Rhein-Erft-Kreises bei Zulassungsvorgängen:

In der Zeit von Montag bis Freitag wird den Kölner Bürgerinnen und Bürgern der besondere Service angeboten, Zulassungsanträge auch in den Zulassungsstellen des Rhein-Erft-Kreises (Bergheim oder Hürth) einzureichen. Umgekehrt gilt dieses Angebot ebenfalls.

Bitte beachten Sie, dass dieser Service ausschließlich für Privatpersonen angeboten wird. Juristische Personen (GmbH, AG, etc.), wie etwa Autohäuser und Zulassungsdienste, müssen weiterhin in der zuständigen Zulassungsbehörde erscheinen.

FAQs: 

Muss der Diebstahl des/der Fahrzeugscheines/Zulassungsbescheinigung Teil I bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden?

Ja, weil es sich um eine strafbare Handlung handelt, ist es empfohlen eine Anzeige zu erstatten.

Muss auch der Verlust des/der Fahrzeugscheines/Zulassungsbescheinigung Teil I bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden?

Nein, der Verlust kann vom Fahrzeughalter direkt bei der Vorsprache in der Zulassungsbehörde erklärt werden.

Wie muss verfahren werden, wenn die verlorene/geklaute Zulassungsbescheinigung Teil I gefunden wird?

In diesem Fall muss die Zulassungsstelle umgehend kontaktiert werden.

Was muss ich beachten, wenn auch der Fahrzeugbrief abhanden gekommen ist?

In diesem Fall muss der Verlust von beiden Dokumenten an Eides Statt erklärt werden.

Rechtliche Grundlagen: 
  • Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Gebühren: 

Es wird eine Grundgebühr i.H.v. 11,20 € erhoben.

Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühr individuell aus verschiedenen Gebührenpositionen zusammensetzt und deshalb nur die Grundgebühr genannt werden kann. Die konkrete Verwaltungsgebühr ist individuell zu berechnen und kann erst bei Vorlage der Fahrzeugdokumente in der Zulassungsstelle festgestellt werden.

Beachten Sie zudem, dass sich bei der Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette die Gebühr auf jeden Fall erhöht.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Da Fahrten ohne gültige/r Zulassungsbescheinigung Teil I/Fahrzeugschein nicht erlaubt sind, ist die unverzügliche Ausstellung eines Ersatzdokumentes erforderlich.

Bei Vorsprache in der Zulassungsbehörde wird die Zulassungsbescheinigung Teil I erstellt.