Ausfuhrkennzeichen beantragen

Fahrzeug soll exportiert werden (Ausfuhr ins Ausland). Dafür benötigt man ein sogenanntes Ausfuhrkennzeichen.

Benötigte Unterlagen: 
  • Personalausweis/Pass
  • Fahrzeugbrief/Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Fahrzeugschein/Zulassungsbescheinigung Teil I
  • Versicherungsbestätigungkarte für Ausfuhrfahrzeuge (gelb)
  • gültiger Prüfbericht Hauptuntersuchung
  • ggf. Prüfbericht Sicherheitsprüfung
  • Kennzeichenschild/-er, wenn das Fahrzeug zugelassen ist
  • SEPA-Mandat (IBAN und BIC; Unterschrift des Fahrzeughalters und ggf. des abweichenden Kontoinhabers erforderlich)
  • Vollmacht bei Vertretung
  • Bei Minderjährigen die Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten oder des Vormundes und deren Ausweisdokumente
  • Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung bei Nutzung des Fahrzeuges als Firmenfahrzeug
  • Das Fahrzeug muss vor Ort sein
Besonderheiten: 

Aufgrund einer Gesetzesänderung ist ab dem 01.07.2010 die Versteuerung von Ausfuhrkennzeichen ab dem 1. Tag der Gültigkeit vorgeschrieben.

Voraussetzung für die Erteilung eines Ausfuhrkennzeichens ist eine Angabe einer inländischen Kontoverbindung.

Das Fahrzeug wird von der Zulassungsbehörde anhand der Fahrzeugidentnummer identifiziert. Die Zulassung kann auch ohne Vorführung erfolgen - dies ist jedoch vorab mit der Zulassungsstelle abzuklären. Eine Vorführung des Fahrzeuges kann auch im Rahmen der Zulassung vor Ort entschieden werden.

Das Kennzeichenschild ist rechts mit einem roten Balken versehen in dem das Ablaufdatum eingeprägt ist.

Vorlagepflicht des Hauptuntersuchungsberichtes

Der Hauptuntersuchungsbericht ist im Original vorzulegen. Die Vorlage ist auch dann erforderlich, wenn in der Zulassungsbescheinigung das Datum der nächsten Untersuchung eingestempelt ist.

Dies gilt nicht für Neufahrzeuge, die bisher nicht zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden mussten.

FAQs: 

Muss das Fahrzeug vor Ort sein?

Dies ist vorab mit der Zulassungsstelle abzuklären, da die Zulassung auch ohne Vorführung erfolgen kann. Eine Vorführung des Fahrzeuges kann jedoch auch im Rahmen der Zulassung vor Ort entschieden werden.

Wie lange ist das Ausfuhrkennzeichen gültig?

Mindestens 14 Tage und maximal 1 Jahr ist das Ausfuhrkennzeichen gültig.

Rechtliche Grundlagen: 
  • Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Gebühren: 

Es wird eine Grundgebühr i.H.v. 34,60 € erhoben.

Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühr individuell aus verschiedenen Gebührenpositionen zusammensetzt und deshalb nur die Grundgebühr genannt werden kann. Die konkrete Verwaltungsgebühr ist individuell zu berechnen und kann erst bei Vorlage der Fahrzeugdokumente in der Zulassungsstelle festgestellt werden.

Beachten Sie zudem, dass sich bei der Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette die Gebühr auf jeden Fall erhöht.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Vorführtermine:

Die Vorführung des Fahrzeuges ist am selben Tag erforderlich. Das Fahrzeug muss bei der Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens vor Ort sein.

  • Montag - Freitag: 10:00 Uhr und 12:30 Uhr
  • Donnerstag zusätzlich: 16:00 Uhr und 17:30 Uhr

Für die Vorführung muss kein Termin vereinbart werden. Um Anmeldung am Info-Schalter ca. 10 Minuten vor den angegebenen Zeiten wird gebeten.