Umschreibung eines Fahrzeuges mit deutschem auswärtigem Kennzeichen

Fahrzeuge, die bisher in einem anderen Zulassungsbezirk zugelassen waren, müssen bei Umzug oder Verkauf in den Rhein-Erft-Kreis umgeschrieben werden.

Benötigte Unterlagen: 
  • Ausweisdokumente
    (Personalausweis, Pass + aktuelle Meldebescheinigung)
  • Vollmacht bei Vertretung + Ausweisdokumente des Vollmachtgebers
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) - Besonderheiten beachten!
  • gültiger Prüfbericht Hauptuntersuchung
  • ggf. Prüfbericht Sicherheitsprüfung (§ 29 StVZO)
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
  • Versicherungsnachweis in Form einer elektronischen Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer)
  • bisherige Kennzeichenschilder, sofern das Fahrzeug zugelassen ist - Besonderheiten beachten!
  • Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung bei Nutzung des Fahrzeuges als Firmenfahrzeug + Ausweisdokumente des Geschäftsführers
  • Zulassung auf Minderjährige nur nach vorheriger Absprache mit der Zulassungsstelle möglich!
Besonderheiten: 

Ab dem 01.01.2015 besteht die Möglichkeit, bei Umzug (des eingetragenen Halters) in den Rhein-Erft-Kreis die bisherige Kennzeichenkombination und auch das/die Kennzeichenschild/er zu behalten.
Voraussetzung hierfür: Kein Halter- und Fahrzeugwechsel.

In diesem Fall ist es nicht erforderlich, dass die bisherigen Kennzeichenschilder in der Zulassungsbehörde vorgelegt werden. Die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ist nicht notwendig. Der Besuch in der Zulassungsbehörde ist jedoch weiterhin erforderlich.

Achtung: Soll das bisherige (auswärtige) Kennzeichen weiter verwendet werden, so kann dies leider (noch) nicht online vorbereitet werden. Die Übernahme des bisherigen (auswärtigen) Kennzeichens wird (ohne Termin - mit Servicenummer/Wartemarke) in der Zulassungsbehörde durchgeführt.

Kooperation der Stadt Köln und des Rhein-Erft-Kreises bei Zulassungsvorgängen

In der Zeit von Montag bis Freitag wird den Kölner Bürgerinnen und Bürgern der besondere Service angeboten, Zulassungsanträge auch in den Zulassungsstellen des Rhein-Erft-Kreises (Bergheim oder Hürth) einzureichen. Umgekehrt gilt dieses Angebot ebenfalls.

Bitte beachten Sie, dass dieser Service ausschließlich für Privatpersonen angeboten wird. Juristische Personen (GmbH, AG, etc.), wie etwa Autohäuser und Zulassungsdienste, müssen weiterhin in der zuständigen Zulassungsbehörde erscheinen.

FAQs: 

Kann ich die Schilder auch schon vor meinem Besuch in der Zulassungsstelle kaufen?

Ja, jedoch muss eine gültige Reservierung des Kennzeichens vorliegen und die Schilder vorschriftsmäßig passend zur Fahrzeugart sein (kein einzeiliges Autoschild auf Motorrad).

Kann ich mein Fahrzeug auch bei der Behörde meines Zweitwohnsitzes zulassen?

Nein, die Fahrzeugzulassung ist nur bei dem Straßenverkehrsamt des Hauptwohnsitzes möglich.

Rechtliche Grundlagen: 
  • Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Gebühren: 

Es wird eine Grundgebühr i.H.v. 30,20 € erhoben.

Bitte beachten Sie, dass sich die Gebühr individuell aus verschiedenen Gebührenpositionen zusammensetzt und deshalb nur die Grundgebühr genannt werden kann. Die konkrete Verwaltungsgebühr ist individuell zu berechnen und kann erst bei Vorlage der Fahrzeugdokumente in der Zulassungsstelle festgestellt werden.

Beachten Sie zudem, dass sich bei der Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette die Gebühr auf jeden Fall erhöht.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Bei Erwerb eines zugelassenen Fahrzeuges oder Zuzug in den Rhein-Erft-Kreis ist die Ummeldung unverzüglich erforderlich

Bei Vorsprache in der Zulassungsbehörde wird die Zulassung des Fahrzeuges durchgeführt.