Gestern Abend wurden das Zukunftskonzept des Stadt Umland Netzwerkes (S.U.N.) den Fachpolitikern aller Fraktionen des Rhein-Erft-Kreises und seiner Kommunen, der Städte Köln und Dormagen sowie der Gemeinde Rommerskirchen im Kreishaus in Bergheim vorgestellt und die weiteren Arbeitsschritte erläutert.

Bild zeigt die Podiumsrunde im großen Sitzungssaal des Kreishauses
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Dem Wettbewerbsaufruf StadtUmland.NRW des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) folgend hat sich das Stadt Umland Netzwerk zusammengeschlossen und ein Zukunftskonzept für die weitere Entwicklung der linksrheinischen Stadtregion um Köln erarbeitet. Dieses wurde von der Wettbewerbsjury als „Konzept mit besonderem Vorbildcharakter“ gewürdigt.

In Zusammenarbeit mit dem S.U.N beauftragt die Kreissparkasse Köln (KSK) nun eine Wohnbaustudie für die gesamte S.U.N.-Region, in der die Wohnungsmarkt-entwicklung transparent dargestellt und Nachfragetrends errechnet werden. Ein weiterer Schritt ist eine abgestimmte Erarbeitung und Erweiterung des Verkehrsentwicklungsplans im S.U.N.-Gebiet. Hierbei sollen die Mobilitäts- und Infrastrukturfragen auf regionaler Ebene strategisch angegangen und konkrete Lösungsansätze zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur entwickelt werden. Darüber hinaus will der Verbund den Aufstellungsprozess des neuen Regionalplans begleiten.

Auf Basis des neuen Koalitionsvertrages, in dem die Landesregierung bekundet, „die interkommunale Kooperation zwischen Großstädten und umliegenden Kommunen fördern und ausbauen“ zu wollen, lobten die Politiker die partnerschaftliche Zusammenarbeit des S.U.N. Das Zukunftskonzept soll nun in den politischen Gremien ratifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stadt-umland-netzwerk.de.