Landrat Kreuzberg und Vertreter des Kreistages nehmen an Gründungsversammlung teil

Bild von der Gründungsversammlung des Vereins Metropolregion Rheinland e.V.
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Bezirksregierung Düsseldorf

Heute Nachmittag wurde auf einer feierlichen Gründungsversammlung in der Turbinenhalle Düsseldorf die Gründung des Metropolregion Rheinland e.V. beschlossen.

Landrat Kreuzberg zeigt sich sehr glücklich über den vorläufigen Abschluss des Gründungsprozesses, dem mehr als ein Jahr intensive Vorarbeiten vorangingen:

„Dieser Tag ist ein Meilenstein für das Rheinland. Der Rhein-Erft-Kreis wird auch künftig intensiv daran mitwirken, die Metropolregion als dynamischen und innovativen Lebens- und Wirtschaftsstandort fortzuentwickeln“.

Der Anfang Februar in Kraft getretene Landesentwicklungsplan NRW (LEP) betont die Bedeutung der nordrhein-westfälischen Metropolregionen. Neben der schon seit Jahrzehnten als Kommunalverband verfassten „Metropole Ruhr“ wird darin erstmals auch die „Metropolregion Rheinland“ benannt. Um die deklaratorische Aufwertung der Region institutionell zu unterfüttern, haben die Kreise und kreisfreien Städte im Rheinland, die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf, die rheinischen Wirtschaftskammern und der Landschaftsverband Rheinland im vergangenen Jahr das Arbeitsprogramm eines Metropolregion Rheinland e.V. (MRR e.V.) erarbeitet. Mit der Gründung des Vereins erreicht dieser Prozess seinen erfolgreichen Abschluss, sie ist gleichzeitig Beginn einer neuen Form der Zusammenarbeit.

Hierzu sagt Landrat Kreuzberg:

„Gemeinsam verfügen wir im Rheinland über Standortfaktoren, die es uns erlauben, im Konzert der europäischen Metropolregionen mitzuspielen. Die Vereinsgründung bietet nun endlich die Möglichkeit, die Potentiale unserer Region freizusetzen. Sie ist aber nur der erste Schritt. In den kommenden Jahren werde ich mich dafür einsetzen, den eingeschlagenen Weg erfolgreich zu beschreiten und die Metropolregion auch in den Köpfen der Menschen an Rhein und Erft zu verankern.“

Die Gründung des Vereins erfolgt in dem Bewusstsein, dass sich viele Herausforderungen einer Wachstumsregion nur gemeinsam bewältigen lassen. Die Arbeitsschwerpunkte der MRR werden deshalb in den Bereichen „Verkehr und Infrastruktur“, „Bildung und Forschung“, „Standortmarketing“, „Kultur und Tourismus“ sowie „Regionalplanung“ liegen. Getragen wird diese Kooperation von der festen Übereinkunft, dass es der Gleichrangigkeit des nördlichen und südlichen Rheinlands sowie der Augenhöhe zwischen Städten und Kreisen, ländlichen und urbanen Bereichen bedarf, um die vernetzte Entwicklung der Region optimal gestalten zu können.

Landrat Kreuzberg hat sich – insbesondere als Mitglied der den Gründungsprozess koordinierenden Steuerungsgruppe – von Beginn an mit großem Engagement für die Gründung der Metropolregion Rheinland eingesetzt:

„Die Aussicht, das Rheinland künftig als eigenständige Metropolregion in NRW neben dem Ruhrgebiet zu etablieren, hat alle Beteiligten beflügelt. Die stärkere Kooperation ist alternativlos, wenn das Rheinland erfolgreich in einem wachsenden Europa wahrgenommen werden und im Wettstreit um finanzielle Ressourcen erfolgreich sein will.“

Im Verlauf des Formatierungsprozesses wurden auch die Kreistage und Stadträte der rheinischen Kommunen beteiligt, um der Gründung durch einen überparteilichen Konsens eine noch stärkere Legitimation zu verschaffen. Der Kreistag des Rhein-Erft-Kreises fasste am 22.09.2016 den Beschluss, dem Metropolregion Rheinland e.V. beizutreten. An der heutigen Gründungsversammlung nahmen daher auch fünf Mitglieder des Kreistages teil, die zusammen mit dem Landrat die Delegation des Rhein-Erft-Kreises bildeten.