Landrat Michael Kreuzberg begrüßt den Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel zur Scheckübergabe im Kreishaus

Bild zeigt v.l.n.r.: Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Kippels, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel MdB und Landrat Michael Kreuzberg
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Kippels, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel MdB und Landrat Michael Kreuzberg

„Die alltägliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund findet immer vor Ort, in den Kommunen, statt.“ Dies betont Landrat Michael Kreuzberg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel MdB. Das BMBF fördert den Rhein-Erft-Kreis mit 250.000 Euro, um die Koordinierung der amtlichen und ehrenamtlichen Bildungsangebote für Neuzuwanderer im Rhein-Erft-Kreis voranzutreiben."

Der Landrat sprach dem Staatssekretär seinen Dank aus; der Bunde habe die Notwendigkeit erkannt, dass die Kommunen zur Erfüllung der Mammutaufgabe Integration finanziell und personell zu stärken seien.

Die Umsetzung dieser Aufgabe wird dem im Rhein-Erft-Kreis seit 2013 arbeitenden Kommunalen Integrationszentrum – kurz KI – zufallen. Grundlage dessen Arbeit ist das vom Kreistag beschlossene Kreisintegrationskonzept, dessen primäres Ziel die Sicherstellung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen Leben an Rhein und Erft ist.

Um Integrationshindernisse abzubauen, arbeitet das KI bereits auf unterschiedlichen Ebenen mit den Integrationsakteuren an Rhein und Erft sowie den angrenzenden Kommunen zusammen. Zu all diesen Maßnahmen, die von der engen Abstimmung mit den handelnden Akteuren vor Ort leben, tritt nun ein neuer wichtiger Baustein hinzu:

Mit der Zusage der zweijährigen Förderung zweier Koordinatoren der Bildungsangebote für Neuzuwanderer können nun erstmalig die im Kreis vorhandenen formellen und informellen Bildungsangebote für diese Zielgruppe gebündelt, gemeinsam mit den örtlichen Bildungsakteuren kritisch hinterfragt und – falls notwendig – strategisch neu ausgerichtet und fortentwickelt werden.

Da Bildung und Sprachkompetenz für gelingende Integration unerlässlich sind, kann die Bedeutung dieser Fördermittel nicht hoch genug geschätzt werden. Zum Ende der Förderphase werden die gewonnenen Erkenntnisse mit dem Ziel ausgewertet, sie in die Regelsysteme entlang der gesamten Bildungskette zu implementieren.

Ein besonderer Dank galt auf der Pressekonferenz auch dem Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels, der sich in Berlin erfolgreich dafür eingesetzt hat, die Fördermittel in seinen Heimatkreis zu holen.