Landrat Kreuzberg begrüßt 120 Teilnehmer zum ersten Symposium im Kreishaus

Bild zeigt v.l.n.r.: Sarah Kellmann, Dezernent Berthold Rothe und Landrat Michael Kreuzberg
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Sarah Kellmann, Dezernent Berthold Rothe und Landrat Michael Kreuzberg

Das „Stadt Umland Netzwerk“ (S.U.N.) der Stadt Köln, des Rhein-Erft-Kreises und seiner kreisangehörigen Kommunen sowie der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen startet in die konkrete Planungsphase.

Nachdem das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) im Juni 2016 die Initiative „StadtUmland.NRW“ startete, bewarben sich die 14 linksrheinischen Kommunen um die Landesförderung. Ziel ist die Erstellung abgestimmter Zukunftskonzepte vor dem Hintergrund der besonderen städtebaulichen und verkehrlichen Herausforderungen, mit denen die Kommunen in den Ballungsräumen in NRW konfrontiert sind.

Das Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.) konnte die fachübergreifende Jury mit seiner Bewerbung überzeugen und wurde wie sieben weitere Umlandverbünde für die zweite Phase zur Weiterentwicklung eines Zukunftskonzeptes nominiert.

Mit der Kooperation der 14 linksrheinischen Kommunen werden neue Wege beschritten, um dem prognostizierten Bevölkerungswachstum des Rheinlands und den Auswirkungen dieser Entwicklung gerecht zu werden.

„Das Wachstum des Ballungsgebiets um Köln bietet Chancen. Um diese zu nutzen, werden wir interkommunale Kooperationsstrukturen ausbauen, regional abgestimmte Konzepte entwickeln und somit eine neue Balance zwischen Großstadt und Umland schaffen.“, so Kreuzberg in seinem Grußwort vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des ersten S. U. N.-Symposiums, das gestern im restlos gefüllten großen Sitzungssaal des Kreishauses stattfand.

Bild zeigt den großen Sitzungssaal im Kreishaus während des ersten S.U.N.-Symposiums

Unter dem Motto „zusammenWACHSEN“ erarbeiteten die Teilnehmer Ideen zum Umgang mit dem Bevölkerungswachstum, das sich auf die Siedlungs-, Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung in der Region auswirkt. Gleichzeitig gilt es, die Frei- und Naturräume zu sichern und den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu berücksichtigen.

Aufbauend auf dem gestrien Treffen werden zwei weitere Symposien durchgeführt, an denen interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Das nächste Treffen findet am 16.02.17 im Bürgerhaus Stollwerck in Köln und das finale Treffen

am 20.03.17 im Walzwerk in Pulheim

statt.

Die Ausarbeitungen münden schließlich in einem Zukunftskonzept, das bereits Anfang April 2017 beim Land NRW einzureichen ist. Im Juli 2017 werden die Zukunftskonzepte aller acht Umlandverbünde in einem landesweiten Ergebniskongress präsentiert und die Besten durch das Ministerium prämiert.