Virusgrippe auch im Rhein-Erft-Kreis auf dem Vormarsch – Vorsorge ist möglich und sinnvoll

Bild mit Spritze und Frau bei Impfung
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Wie alljährlich um diese Jahreszeit so hat auch jetzt, pünktlich zu Beginn der heißen Phase der fünften Jahreszeit, die Grippewelle das Rheinland und somit auch den Rhein-Erft-Kreis erreicht.

Berichte aus den Praxen der niedergelassenen Ärzte sowie die täglich im Gesundheitsamt eingehenden Infektionsmeldungen über Influenzafälle sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass die „echte Grippe“ deutlich auf dem Vormarsch ist. Diese schwerere Form der Virusgrippe ist nicht mit einem grippalen Infekt im Sinne einer üblichen Erkältungskrankheit zu verwechseln.

Bei der Virusgrippe handelt es sich um eine durchaus ernstzunehmende Erkrankung, die in wenigen Fällen und bei Risikogruppen auch tödlich verlaufen kann. Einem erhöhten Ansteckungsrisiko sind Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, kleinere Kinder, ältere Menschen und solche mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herzens und des Immunsystems ausgesetzt.

Neben den bekannten allgemein-hygienischen Maßnahmen – häufiges Händewaschen, Verzicht auf Hände geben, Husten in die Ellenbeuge und nicht in die hohle Hand, Vermeidung von Menschenansammlungen – kommt insbesondere der Grippeschutzimpfung als vorbeugende Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu.

Deshalb rät das Gesundheitsamt allen Einwohnern, die noch nicht gegen die Virusgrippe geimpft sind, mit ihren behandelnden Hausärzten Kontakt aufzunehmen, um diese potentiell lebensrettende Impfung noch durchführen zu lassen. Der Grippeschutzimpfstoff ist in der Regel gut verträglich und wird bei den oben genannten Personengruppen im Rahmen der Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse erstattet.