Im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 entstand aus den früheren Kreisen Köln und Bergheim sowie Teilen des Kreises Euskirchen der heutige Rhein-Erft-Kreis. Er umfasst die zehn Städte Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling.

Bild mit Blick auf Köln, Kölner Dom
©

Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Ausdehnung:

  • von Norden nach Süden: 38 km
  • von Westen nach Osten: 28 km
  • Höchster Punkt (Glessener Höhe): 207 m
  • Tiefster Punkt (nördlicher Stommelerbusch): 42 m
  • Erft: 104 km
  • Gesamtfläche: 704 km²

Wappen

Wappen des Rhein-Erft-KreisesDie ehemaligen Kreise Köln und Bergheim wurden zum 1. Januar 1975 mit einem Teil des Kreises Euskirchen, dem heutigen Gebiet der Stadt Erftstadt, zum Erftkreis vereint. Die Wappen der ehemaligen Kreise sind erloschen. Im neuen Wappen des Erftkreises wird der Name durch das grüne Schildhaupt zum Ausdruck gebracht, in dem das Silberband die Erft darstellt. Der schwarze Jülicher Löwe (mit roter Zunge auf goldenem Fond) und das kurkölnische schwarze Kreuz (auf silbernen Fond) erinnern dagegen an die alten Territorien und früheren Landesherren, die Herzöge von Jülich und das Kurfürstentum in Köln. Mit Erlass des Innenministeriums des Landes NRW erhält der Kreis im November 2003 einen neuen Namen und heißt fortan Rhein-Erft-Kreis.

Hinweis:

Alle Rechte am Wappen liegen beim Rhein-Erft-Kreis. Jede Verwendung bedarf einer Genehmigung. Diese ist bei der pressestelle [at] rhein-erft-kreis.de (Pressestelle des Rhein-Erft-Kreises) per E-Mail (pressestelle [at] rhein-erft-kreis.de) zu beantragen. Diese Genehmigung steht unter dem Vorbehalt des jederzeitigen entschädigungslosen Widerrufes.

Logo

Logo des Rhein-Erft-KreisesDer Rhein-Erft-Kreis seit der Namensänderung im Jahr 2003 für seine Außendarstellung ein neues Logo. Dieses für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Erft-Kreises verwendete Logo, soll ein einheitliches Erscheinungsbild vermitteln und damit einen Wiedererkennungswert für den Rhein-Erft-Kreis in seiner Außendarstellung erreichen.
Im Unterschied zum Wappen, das die Historie der Region erklärt, symbolisiert das Logo die Kreisverwaltung als Unternehmen.

Prozess der Logofindung

Im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Umbenennung des Erftkreises in den "Rhein-Erft-Kreis" wurde im Vorfeld an die Berufsbildenden Schulen Goldenberg Berufskolleg, Adolf-Kolping-Berufskolleg und Berufskolleg Kartäuserwall eine Projektarbeit an die Schüler einzelner Klassen gestellt. Sie hatten den Auftrag, im Rahmen eines Unterrichtsprojektes ein Logo zu entwickeln. Hierbei sollten die beiden Flüsse Rhein und Erft in die konzeptionellen Überlegungen einbezogen werden; darüber hinaus wurde der Gestaltungsspielraum nicht eingegrenzt. Ziel soll es sein, den Kreis bekannter zumachen, weshalb der Wiedererkennungswert von hoher Bedeutung ist. Weiterhin ist es wichtig, mit dem Logo die gesamte Bevölkerung anzusprechen – Menschen jeglicher Bevölkerungsschichten und Altersklassen. Nach Abgabe der Logos wurde durch eine Jury, die sich aus politischen Vertretern der Fraktionen, aus Medienvertretern und aus Fachpersonen (Grafik, Design) zusammensetzte, von jeder Schule jeweils ein 1. – 3. Platz gekürt. Diese neun Sieger wurden mit ihren Logoentwürfen im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine weitere Jury wählte aus diesen Entwürfen einen aus, welcher heute das Logo des Rhein-Erft-Kreises darstellt. Abschließend wurde das Logo im Kreistag bestätigt.

Geschichte - Von der kommunalen Neugliederung bis heute

Die Wappen der ehemaligen Kreise sind erloschen. Im neuen Wappen des Rhein-Erft-Kreises wird der Name durch das grüne Schildhaupt zum Ausdruck gebracht, in dem das Silberband die Erft darstellt. Der schwarze Jülicher Löwe (mit roter Zunge auf goldenem Fond) und das kurkölnische schwarze Kreuz (auf silbernem Fond) erinnern dagegen an die alten Territorien und früheren Landesherren, die Herzöge von Jülich und das Kurfürstentum in Köln.

Der Rhein-Erft-Kreis hat sich seit seiner Entstehung fast vollständig gewandelt. Landwirtschaft, Braunkohletagebau und große chemische Betriebe stellten lange Zeit die wirtschaftliche Basis des Kreises dar. Auf der einen Seite wurde hier der Grundstein für eine wirtschaftlich starke Branche gelegt, auf der anderen Seite implizieren Monostrukturen auch ein nicht unerhebliches Risiko für den Standort und fordern deshalb die kommunalen Handlungsträger ständig heraus, den Weg für neue Unternehmen zu ebnen. Dies wurde geschafft. Neben den traditionellen Bereichen wandelt sich der Kreis in großen Schritten zum Dienstleistungszentrum mit einer breiten Palette innovativer mittelständischer Unternehmen. Bei den Industrieumsätzen zeigt sich immer noch ein Vorsprung der sich kontinuierlich entwickelnden Bereiche Chemie und Energie, aber Wachstumsbranchen wie EDV, Medien oder Umweltschutztechnologien stehen den Großbetrieben mittlerweile fast gleichwertig gegenüber.

Fühlungsvorteile, verkehrsgünstige Gewerbeflächen und ihre moderate Preisgestaltung haben sicherlich mit dazu beigetragen, dass der Rhein-Erft-Kreis heute einer der wirtschaftlich stärksten Kreise in Nordrhein-Westfalen ist. Auch die Braunkohle hat günstige Konditionen für Betriebsgründungen und -verlagerungen eröffnet. Ein Faktor, der deutlich zur Attraktivität des Standortes beiträgt, ist die wirtschaftsgeographisch günstige Lage. Benachbarte Wirtschafts- Dienstleistungs- und Forschungszentren in Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen sind schnell und bequem zu erreichen.

Kategorie Daten
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk Köln
Landschaftsverband Rheinland
Verwaltungssitz Bergheim
Fläche 704,6 qkm
Einwohner ca. 467.500
Bevölkerungsdichte 663 Einwohner je qkm
Kreisgliederung 10 Städte
Adresse der Kreisverwaltung Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
Landrat Michael Kreuzberg (CDU)